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Inititiative vermittelt Eintrittskarten

Verein Kulturpforte Inititiative vermittelt Eintrittskarten

Bedürftigen kostenlose Eintrittskarten für kulturelle Veranstaltungen vermitteln – das ist das Ziel des neuen Vereins Kulturpforte Göttingen. Der schon vor einiger Zeit gegründete Verein geht nun in die praktische Arbeit: Ab 1. Januar könnten die ersten Karten abgegeben werden, heißt es in einem Flyer.

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Vorstand der Kulturpforte: Friederike Schmidt-Möbus, Frank Möbus, Nadia Affani, Tobias Gleitz, Witt, Michael Bonder (v.l.) Es fehlen Gabriele Andretta und Kevin Archut.

Quelle: EF

Göttingen. Die Kulturpforte Göttingen übertrage die Idee der Tafeln in Deutschland auf den Bereich Kultur, so die Vorsitzende des Vereins, Ulrike Witt. Würden bei den Tafeln unverkaufte Lebensmittel kostenlos an Bedürftige verteilt, so vermittele die Kulturpforte unverkaufte Eintrittskarten zu Kulturveranstaltungen. „Kulturelle Teilhabe und der Zugang zu kultureller Bildung für möglichst alle Menschen ist unser oberstes Ziel. Der Mensch lebt schließlich nicht vom Brot allein – auch Kopf und Seele brauchen Nahrung“, erklärt Witt.

Die Schwelle zu kulturellen Angeboten sei für viele zu hoch, nicht zuletzt aus finanziellen Gründen. Die Kulturpforte setze sich deshalb für einen bewusst niedrigschwelligen Zugang ein. Der erste Kontakt für interessierte Gäste der Kulturpforte erfolgt im Kontaktbüro des Kooperationspartners, der Tagesstätte Trialog der Arbeiterwohlfahrt in der Prinzenstraße 10 in Göttingen. Dort können sie ihre Kontaktdaten und ihre kulturellen Interessensgebiete hinterlegen.

Vom Angebot der Kulturpforte könnten Bedürftige etwa nach einer einmaligen Vorlage der Sozial-Card im Büro des Vereins profitieren. Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer ließen beim Veranstalter die Karten an der Abendkasse auf den Namen des Gastes hinterlegen und informierten ihn darüber. Er könne die Karten dort dann ohne weitere Formalitäten direkt abholen.

Die Idee der Kulturpforte sei zuvor von Marburg ausgehend bereits in anderen Großstädten der Bundesrepublik realisiert worden und habe sich dort zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, heißt es in einer Mitteilung. Auch in Göttingen hätten bereits zahlreiche Kultureinrichtungen einen Kooperationsvertrag mit dem Verein geschlossen. Dazu zählten das Apex, das Boat-People-Projekt, der Verein Domino, Deutsches Theater, KAZ, Lumière, Musa, Rockbüro Göttingen und die Theatergruppe Stille Hunde.

Interessierte Gäste, potenzielle freiwillige Helfer oder auch Kooperationspartner aus dem Kulturbereich, die Eintrittskarten abgeben möchten, können sich im Büro der Kulturpforte melden.

Ansprechpartner

Christian Thomas, Trialog, Prinzentraße 10

Telefon: 05 51 / 38  44 59 35

E-Mail: kulturpforte@awo-goettingen.de

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