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"Göttingen kann Integration"

Integrationskonzept für die Stadt soll fortgeschrieben werden "Göttingen kann Integration"

"Göttingen kann Integration" schreibt Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler im Vorwort des Berichtes zur Umsetzung des Integrationskonzepts für die Stadt. Das Konzept soll nun für den Zeitraum 2017/18 fortgeschrieben werden.

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Teil der Bemühungen um Integration: Die Kulturenmesse auf dem Marktplatz

Quelle: Archiv

Göttingen. 230 Seiten stark ist der Bericht zur Umsetzung des Integrationskonzeptes 2008-2016, mit dem sich der Sozialausschuss in seiner Sitzung befasst hat. In dem Bericht werden zahlreiche Sport- und Kulturprojekte, Informationshilfen, Fortbildungen und Begegnungsmöglichkeiten der vergangenen Jahre beschrieben. Dazu zählen unter anderem Schwimmkurse, Erzählcafés, die Göttinger Kulturenmesse und der Runde Tisch der Abrahamsreligionen. Der Bericht wurde vom Büro für Integration der Stadt Göttingen erstellt.

"Göttingen ist seit Langem eine vielfältige Stadt", heißt es in dem Bericht. Ende 2015 hätten rund 29000 Göttinger und damit 22 Prozent der hier lebenden Menschen einen Migrationshintergrund gehabt. Die große Aufnahme- und Unterstützungsbereitschaft der Göttinger Bevölkerung zeige sich in einem beispielhaften ehrenamtlichen und bürgerschaftlichen Engagement. Dazu komme ein breit aufgestelltes und vielfältiges Angebot an professionell arbeitetenden fachlichen Einrichtungen und Diensten.

Die Integrationspolitik habe durch die Flüchtlingszuwanderung der vergangenen Jahre eine enorme Dynamik erfahren, schreibt Köhler: "Dabei ist deutlich geworden, dass Integration alle Lebensbereiche umfasst und deshalb ein Thema für die gesamte Gesellschaft bleiben muss." Sprachförderung und Bildung seien neben der Arbeitsmarktintegration und der Wohnraumversorgung von zentraler Bedeutung.

In der neunseitigen Fortschreibung des Integrationskonzeptes werden drei Handlungsfelder definiert: Sprache und Bildung, Arbeit, Soziales und gesellschaftliche Teilhabe sowie Freizeit, Kultur und Religion. Konkrete Maßnahmen und die Kennzahlen dafür – etwa im Bereich der Sprachförderung - werden innerhalb der Themenfelder definiert. Als ein Leitziel bleibt Toleranz und Weltoffenheit bestehen: "Die Stadt Göttingen setzt sich wirkungsvoll gegen Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit ein." Der Bericht sowie die Fortschreibung des Konzeptes wurden vom Ausschuss einmütig gebilligt. Abschließend sind sie am Freitag, 17. März, Thema im Rat der Stadt Göttingen, der ab 14 Uhr im Neuen Rathaus, Hiroshimaplatz 1-4, tagt.

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