Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° Schneeschauer

Navigation:
Jahreswechsel zwischen Luxusmobilen am Feuerkorb

Camping in Göttingen Jahreswechsel zwischen Luxusmobilen am Feuerkorb

Weihnachten weit von Zuhause, Silvester im Freien am Feuerkorb, Neujahr im Schnee, das erste Wochenende 2010 beim Camping auf der Eiswiese – für Wohnmobilisten wie Klaus Harm ist das das pure Vergnügen. „Die schönste Art, Deutschland und Europa zu erkunden, ist das Reisen im Wohnmobil“, sagt er und räkelt sich in wohliger Wärme in seinem Ledersessel vor der Panoramascheibe. Morgen wird das wieder sein Fahrersitz sein.

Voriger Artikel
Herrscher über Zigaretten, Zeitungen und Zuckerzeug
Nächster Artikel
Unfall mit vier Fahrzeugen

Im wohlig warmen Wohnmobil: Monika und Klaus Harm in ihrem Concorde. Draußen die Freunde vom Verein.

Quelle: Heller

Der 68-Jährige ist Vorsitzender der Concorde-Freunde Nord, einem Reisemobilisten-Verein mit 300 Mitgliedern. 17 der Luxusmobile aus ganz Deutschland standen seit dem zweiten Weihnachtstag im Wohnmobil-Hafen am Badeparadies. Gestern brachen die letzten wieder auf – teils nach Hause, teils zum Überwintern in den Süden, teils, wie Familie Brustmann, zum Skifahren.

Die Brustmanns aus Benterode (Gemeinde Staufenberg) waren es, die ihre Concorde-Freunde auf den Göttinger Platz aufmerksam machten. Selbst sind sie öfter in der Stadt, auch wenn ihr Heimatort nur 20 Kilometer südlich liegt: bummeln, einkaufen, abends gut Essen gehen, und dann im Wohnmobil übernachten statt nach Hause zu fahren. „Wir mögen Göttingen, auch weil es durch die Studenten so jung ist“, sagt Modellschreiner Norbert Brustmann. Er wiederum ist unter den Concorde-Fahrern einer der jungen. Fast alle sind Rentner oder Pensionäre, die ihre Freizeit mobil genießen. „Fit muss man schon sein“, sagt Harm – zum Beispiel, um Schnee vom Dach zu fegen.

Für Concorde-Fahrer sind Eis und Schnee aber kein Problem. Durch die Konstruktion der Luxusmobile – ein jedes zwischen 80 000 und 250 000 Euro teuer – lebt es sich wie im Hochparterre mit der Versorgungstechnik unter den Füßen. Wände durch Alu und Hartschaum isoliert wie ein Klinkerhaus. Toilette, Dusche, Kühlschrank – alles an Bord.

In Göttingen, sagt Harm, der aus Kiel stammt, habe es allen hervorragend gefallen. Nebenan plätscherte der Leinekanal, konnten sich die Camper in Sauna und Schwimmbad vergnügen oder Spaziergänge zum Kiessee machen. In den Restaurants Poseidon und Seezauber habe man gut gegessen, im Schwarzen Bären hervorragend Silvester gefeiert, und dank des kurzen Weges in die Stadt seien nicht nur die Damen zum Shopping verführt worden. Zur Ausbeute zählte auch ein neues Navigationsgerät. „Wir haben uns rundum wohl gefühlt und kommen bestimmt wieder“, sagt Harm.

Von Jürgen Gückel

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Göttingen
Anzeigenspezial
Bilder der Woche 6. bis 12. Januar
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt