Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regen

Navigation:
Jugendpflege in Hardegsen bleibt Geldfrage

Finanzausschuss vertagt Entscheidung Jugendpflege in Hardegsen bleibt Geldfrage

Dass die beiden Gemeindejugendpflegerinnen in Hardegsen gute Arbeit tun, daran gibt es im Rat Hardegsen wohl kaum einen Zweifel. Ob die Stundenzahl für sie erweitert werden soll, darüber konnten sich Mitglieder im Finanzausschuss der Stadt Hardegsen dennoch nicht auf Anhieb einig werden.

Voriger Artikel
Friedland schafft mehr Transparenz
Nächster Artikel
Nach dem Krieg zu Fuß von Linz nach Göttingen

Seit ihrer Einstellung 2008 haben sie viel für die Jugendlichen bewegt: Melanie Bogedain (l. )und Holle Nielebock (r.).

Quelle: Pförtner

Im Haushaltsplan sind 23 000 Euro dafür vorgesehen, ihre Arbeitszeit von zweimal einer halben Stelle um jeweils zehn Stunden zu erweitern. Gerald Korengel (FDP) stellte in der Diskussion den Antrag, dieses Geld im Haushalt zu belassen. Die Entscheidung wurde auf eine zweite Ausschusssitzung am 1. Februar vertagt.

Kontroverse Ansichten gab es auch zur Anschaffung von technischen Geräten für den Bauhof. Rund 20 000 Euro waren eingeplant, um für die Pflege der Seitenstreifen einen Schlegelmäher und ein Schneidwerk anzuschaffen. Horst Fedry (SPD) stellte für die Sozial-Ökologische Partnerschaft für Hardegsen (SPH) den Antrag, den Ansatz um 10 000 Euro aufzustocken, um auch noch einen Schredder anzuschaffen. Schon vor einem Jahr hatte die SPH beantragt, dass die Stadt einen Schredder bereitstellen solle, um eine Alternative zum Verbrennen von Gartenabfällen anzubieten. Mit nur zwei Befürwortern und drei Gegnern konnte sie sich auch dieses Mal nicht durchsetzen. Vielmehr bekam Walter Klinge (CDU) die Mehrheit mit dem Antrag, nicht nur auf den Schredder, sondern auch auf Schlegelmäher und Schneidwerk zu verzichten. Für die Anschaffung von Dienst und Schutzkleidung für die Feuerwehr sollen statt 10 000 nun 20 000 Euro bereitgestellt werden.

Mit drei Stimmen von der Hardegser Ratsgruppe gegen zwei Stimmen von der SPH hat der Finanzausschuss den Haushalt für 2011 empfohlen. Der Entwurf weist im Ergebnishaushalt Erträge von rund 8,7 Millionen Euro und Aufwendungen in Höhe von 9,4 Millionen Euro auf. Es bleibt ein Fehlbedarf von etwas mehr als 700 000 Euro. Im Finanzhaushalt führen die Einzahlungen und Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit zu einem Saldo von rund 500 000 Euro. Zur Finanzierung der notwendigen Investitionen ist eine Kreditaufnahme von rund 720 000 Euro eingeplant, wobei die Auszahlungen für die Finanzierungstätigkeit als Tilgungen von Darlehen mit rund 400 000 Euro ausgewiesen sind. Es ergibt sich eine Neuverschuldung von etwa 320 000 Euro. Laut Haushaltsplan 2010 waren für 2011 neue Schulden in Höhe von gut 400000 Euro ausgewiesen.

Über Haushaltsicherungskonzept und Investitionsprogramm berät der Finanzausschuss der Stadt Hardegsen in einer zweiten Sitzung am Dienstag, 1. Februar. Sie beginnt um 19 Uhr im Sitzungssaal des Hardegser Verwaltungsgebäudes.

Von Ute Lawrenz

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Finanzausschuss

Der Finanzausschuss der Stadt Hardegsen hat den Etat und das Investitionsprogramm dem Rat empfohlen. Erstmals seit 15 Jahren ist der Ergebnishaushalt mit einem Volumen von rund 9,5 Millionen Euro ausgeglichen. Zustimmung erhielt ein Antrag der CDU auf Netzausbau, ein FDP-Antrag zur Haushaltskonsolidierung wurde abgelehnt.

mehr
Anzeigenspezial
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt