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Jugendzentrum: Stadtpolitiker streichen Sanierung

Neues Defizit Jugendzentrum: Stadtpolitiker streichen Sanierung

Ein neues Defizit in Höhe von 900 000 Euro allein für die laufenden Ausgaben droht der Stadt Dransfeld im kommenden Jahr. Streichvorschläge der Politiker in den Ratsausschüssen bringen bislang nicht viel mehr als 44 000 Euro zusammen.

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Jugendzentrum Dransfeld: aufwändige Sanierung mangels Geld gestrichen.

Quelle: Mischke

Ob es allerdings gelingt, das zusätzliche Defizit unter 900 000 Euro zu drücken, ist noch offen. Noch gibt es etliche offene Baustellen in den Etatberatungen. Im Finanzausschuss des Stadtrates lehnte die Mehrheit von CDU und Wählergemeinschaft jedenfalls den Haushalt ab.

Angesichts der desolaten Finanzlage wollen die Politiker parteiübergreifend auch auf die geplante grundlegende Sanierung des Jugendzentrums verzichten und damit auch auf fast 90 000 Euro vom Land. Selbst das Vorhaben mit einer Zweidrittel-Förderung kann sich die Stadt nicht mehr leisten. Der Eigenanteil der Stadt, Ausgaben in Höhe von 40000 Euro, wird dadurch im Vermögenshaushalt eingespart. Voraussichtlich müssen aber die Unterhaltungskosten für das denkmalgeschützte Gebäude aufgestockt werden. Nur Volker Muth (SPD) plädierte dafür, das Vorhaben im Etatentwurf zu belassen.

Die Finanzpolitiker stießen sich an den hohen Sanierungskosten, obwohl kürzlich erst im Erdgeschoss Feuchteschäden beseitigt wurden. Vorgesehen sind Dacherneuerung, Wärmedämmung, neue Fenster, Trockenbauarbeiten und auch eine neue Holzpelletsheizung. Die alte Brennwertthermenheizung ist erst ein paar Jahre alt. Als Grüner habe er nichts gegen Pellets, sagte Günther Schwethelm, aber den Sanierungsumfang halte er für total überzogen. Moosbewuchs entfernen und Dachrinnen reinigen würden aus seiner Sicht erst einmal reichen.

Vorgabe Neubaustandard

Das Förderprogramm, der Investitionspakt, enthält strenge Energieeinsparvorgaben. Das sei nur einzuhalten, wenn Neubaustandards erreicht würden, sagte Verwaltungsvertreter Dirk Aue. Die geforderte CO2-Senkung sei den Planern zufolge nur mit Pellets möglich. Endgültige Entscheidungen über den Stadthaushalt fallen am 16. Dezember im Stadtrat. Auch ein Zuschuss für den Freibadbetrieb ist denkbar.

Von Gerald Kräft

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