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Junge Union in Göttingen will JuzI-Förderung kappen

Kritik an Beschluss im Ausschuss Junge Union in Göttingen will JuzI-Förderung kappen

„Rot-Grün fördert Extremisten statt Bedürftige“ kritisiert die Junge Union, Stadtverband Göttingen, die Empfehlung des Jugendhilfeausschusses im Rat, das Jugendzentrum Innenstadt, das JuzI, mit mehr Geld als bisher zu fördern. Mit den rund 100000 Euro für 2018 würde eine „Keimzelle des Linksextremismus“ unterstützt.

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Das JuzI an der Bürgerstraße in Göttingen könnte mehr Geld bekommen – die Junge Union zeigt sich schockiert.

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Pressesprecherin Anne Grill erklärte am Wochenende, die Junge Union habe sich „schockiert“ gezeigt angesichts der Beschlussfassung im Ausschuss am Donnerstag, bei der sich die CDU enthalten hatte. Bei Zustimmung im Rat erhielte das JuzI im laufenden Jahr eine Forderung von 101000 Euro, 27000 Euro mehr als 2017. Stadtverbandsvorsitzender Simeon Atkinson fordert hingegen erneut, dem Jugendzentrum sämtliche Förderung zu streichen. Er hatte sich bereits nach den Ausschreitungen beim G 20-Gipfel entsprechend geäußert. Daran sollen Göttinger Linke beteiligt gewesen sein, vermutet die Polizei, die im Dezember bundesweit Wohnungen von mutmaßlichen Linksextremen durchsucht hatte – auch in Göttingen. „In Hannover, Freiburg oder Leipzig gibt es Vorschläge, ähnlichen Einrichtungen die Gelder zu entziehen“, begründet die Junge Union. Atkinson kritisiert: „Während andere Städte linksextreme Strukturen kritisch hinterfragen, gibt es in Göttingen mehr Geld.“

Theuvsen: Linksextremistische Szene finanziert sich auch aus Haushalt der Stadt Göttingen

Ludwig Theuvsen

Ludwig Theuvsen

Quelle: Christoph Mischke

Der Kritik schließt sich der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Ludwig Theuvsen in einem Facebook-Post an: „Wer sich nach den Gewaltexzessen rund um den G20-Gipfel in Hamburg gefragt hat, wie sich die linksextremistische Szene eigentlich finanziert, kennt jetzt einen Teil der Antwort: Aus dem Haushalt der Stadt Göttingen“.

JU schlägt vor, Tafel und Linksextremismus-Prävention zu unterstützen

Die Junge Union sieht eine „sinnvollere Verwendung“, so die Mitteilung, in einer Unterstützung der Göttinger Tafel: „Als im Dezember über den Haushalt beraten wurde, wurde ein Antrag der Tafel auf einen Zuschuss in Höhe von 15000 Euro abgelehnt“, erinnert Grill. Dort, glaubt sie, wäre das Geld besser aufgehoben. „Nun profitieren Extremisten statt Bedürftige.“ Die Entscheidung sei ein „Schlag ins Gesicht von redlichen Einrichtungen, die das Geld nötiger hätten.“ Eine weitere Möglichkeit, das Geld zu verwenden, sei die Unterstützung von Präventionsprojekten gegen Linksextremismus, so Atkinson.

Von Nadine Eckermann

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