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Doppelsieg für Jungfrau Männlich Deluxe

Rock am Kauf Park 2017 Doppelsieg für Jungfrau Männlich Deluxe

Doppelsieg für Jungfrau Männlich Deluxe beim Rock am Kauf Park: Die Worbiser waren sowohl beim Publikum als auch der Jury die Nummer eins - und das nicht nur wegen ihrer Nasenflöte. Auf dem zweiten Platz sah die Jury den Göttinger Deathmetaldiscoclub vor der jüngsten Band des Abends, Count to Five.

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Sieger bei Rock am Kauf Park 2017: Jungfrau Männlich Deluxe.

Quelle: Niklas Richter

Göttingen. „Es ist schön, dass wir beide Preise gewonnen haben“, sagte Jacob Braun, Sänger und Gitarrist des Eichsfelder Siegertrios. Besonders der Publikumspreis bedeute der Band sehr viel, „da wir als einzige von auswärts kommen“, ergänzte Bassist Nico Müller. Nur einmal hätten sie bislang in Göttingen gespielt und die Anzahl der Zuschauer sei sehr überschaubar gewesen. „Deshalb hatten wir gedacht, dass die Göttinger Bands bestimmt ihre Fans mitbringen würden und wir dagegen keine Chance hätten“, so Braun. Außer dem Erfolg sei es natürlich ein besonderes Erlebnis gewesen, vor so vielen Leuten zu spielen, sagte Schlagzeuger Matthias Stitz. Dieses Erlebnis werden sie in drei Wochen noch einmal genießen dürfen, denn zum Hauptgewinn zählt ein Auftritt beim KWP-Festival am 19. August in Göttingen. „Die Stimmung war super“, schickte Braun auch einen Dank an die beiden anderen Bands, die diese für sie angeheizt hatten. Mit ihren durchaus eingängigen Melodien, Mitsingpassagen und Gags wie einer Nasenflöte und einer Konfettikanone sorgten sie für zusätzliche Aha-Momente beim Publikum.

Großes Publikum

Ebenfalls nicht unzufrieden waren die Zweitplatzierten Deathmetaldiscoclub, die dem Publikum mit ihrem fetten Alternative Rock einheizten. Auch sie stellten das Erlebnis in den Mittelpunkt, vor so vielen Zuschauern spielen zu können. Kauf-Park-Geschäftsführer Andreas Gruber berichtete, dass die Sicherheitskräfte etwa 3800 Personen gezählt hätten, allerdings mit Fluktuation. Den Punkt, dass sie als erste auftreten mussten, maß Gitarrist Steffen Strauß wenig Bedeutung bei. „Ich hoffe, wir haben die Messlatte hoch gelegt“, sagte er. „Wir sind nicht enttäuscht“, so Bassist Marc Schönemeier nach dem Auftritt. „Für uns ist ein Auftritt im Exil auch passender als auf dem KWP.“ Von daher sei die Reihenfolge schon okay. Sänger Stefan Peters aus dem niederländischen Breda bedauerte allerdings, dass die Band nicht noch ein paar Lieder spielen konnte wie die Siegerband. „Wir hätten dem Publikum gern noch ein paar Lieder mehr vorgestellt.“

Lobende Worte

Lobende Worte fanden die Mitglieder vom Deathmetaldiscoclub für die Drittplatzierten Count to Five. „Sie haben tolle Ideen“, so Gitarrist Steffen Strauß. Schlagzeuger Gordon Sievert verwies auf das junge Alter der Band und sagte ihnen eine gute Entwicklung voraus. Und auch die jungen Musiker waren zufrieden. Von einem „Super-Auftritt“ sprach Schlagzeuger Christopher Krüger und fügte hinzu, dass ihm zwei Sticks und ein Becken kaputtgegangen seien. „Es ging allerdings ziemlich schnell vorbei“, sagte Gitarrist Simon Burkhardt. Vor allem die Energie der Band, deren Einflüsse aus Punk und Metalcore unüberhörbar waren, sprang auf das Publikum über. Als Überraschung hatten sie mit Kolja Nebelung, der mit zwei der Musiker in einer anderen Band spielt, einen Gastsänger im Gepäck.

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