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KGS bietet Abitur nach 13 Jahren an

Jahrgangsstruktur „ganz legal“ umgestellt KGS bietet Abitur nach 13 Jahren an

Das sogenannte G8 oder Turbo-Abi mit zwölf statt 13 Jahren bis zum Abitur schreckt viele Schüler. Die Geschwister-Scholl-Gesamtschule (KGS) in Göttingen hat zum nächsten Schuljahr ein Modell entwickelt, in dem sich die neuen Fünftklässler 13 Jahre Zeit nehmen können – „ganz legal im Rahmen der Erlasse“, sagt Schulleiter Tom Wedrins.

Der neue Weg: Nach der Eingangsstufe von Klasse fünf bis sieben im Klassenverband könnten die Schüler mit entscheiden, ob sie den achtjährigen Weg über den Gymnasialzweig zum Abitur einschlagen, oder den neunjährigen über den Realschulzweig. Die Realschüler könnten nach Klasse zehn mit erweitertem Realschulabschluss dann problemlos direkt in die Einführungsphase wechseln – und das Abi nach 13 Jahren machen. Diesen Weg könnten jetzt auch Schüler aus der Gymnasialgruppe nehmen, wenn sie entspannter ans Ziel kommen wollen. Dazu biete die KGS entsprechenden Förderunterricht für die Vorbereitung auf die Oberstufe an. Auch Schüler im G8 erhielten zusätzlichen Förderunterricht.

Die um ein Schuljahr verlängerte Eingangsstufe gebe den Kindern mehr Entwicklungszeit. Gymnasiasten im G8 müssten danach zwar – wie an den Gymnasien – komprimierter lernen, „aber es gibt bei uns weiter beide Wege“, so Wedrins. Am Donnerstag um 19.30 Uhr werden in der Stadthalle alle weiterführenden Schulen vorgestellt. Ulrich Schubert

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