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KZ-Gedenkstätte Moringen für 200 000 Euro saniert

Energiebilanz verbessert KZ-Gedenkstätte Moringen für 200 000 Euro saniert

Die Gedenkstätte für das ehemalige Konzentrationslagers Moringen bei Northeim ist für rund 200 000 Euro saniert worden. Sie war 1993 im historischen Torhaus der Stadt eingerichtet worden.

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Sanierung der KZ-Gedenkstätte Moringen ist abgeschlossen: Dietmar Sedlaczek im Flur des Torhauses mit der Fotocollage von Zeitzeugen.

Quelle: Hinzmann

Moringen. Während der Arbeiten seien an dem 1737 erbauten Fachwerkhaus Schäden ausgebessert und die Energiebilanz verbessert worden, sagte Leiter Dietmar Sedlaczek. Finanziert wurde die Sanierung von Land, Kommunen und zahlreichen Stiftungen.

1940 errichteten die Nationalsozialisten in Moringen ein Konzentrationslager für männliche Jugendliche. Dort waren bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs insgesamt rund 1400 Jungen zwischen zwölf und 22 Jahren inhaftiert. Sie waren Hunger, Zwangsarbeit und dem Terror der SS ausgesetzt.

Zuvor dienten die Gebäude in Moringen ab 1933 zunächst als KZ für Männer und später für Frauen. Erst in der 80er-Jahren begannen Bürger, die Geschichte des Lagers aufzuarbeiten. Moringen ist eine von vier regionalen KZ-Gedenkstätten in Niedersachsen in freier Trägerschaft.

epd

Die Sanierung der Gedenkstätte für das ehemalige Konzentrationslager in Moringen im Torhaus der Stadt ist abgeschlossen.

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