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Kauft Gemeinde Friedland Baulandbrache am Hagen?

Erschließungsgesellschaft Friedland stellt mögliche Bauentwicklung in der Gemeinde vor Kauft Gemeinde Friedland Baulandbrache am Hagen?

Wo kann in der Gemeinde Friedland noch gebaut werden? Diese Frage haben Ratsmitglieder der Verwaltung mehrfach gestellt.

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Noch 70 Bauplätze frei: Seit 1999 wird das Baugebiet Hagen in Friedland nach mehreren Konkursen nicht weiter erschlossen.

Quelle: Hinzmann

Friedland. Jetzt stellte Thomas Gotthard, Geschäftsführer der Kommunalen Grundstücks- und Erschließungsgesellschaft (KGE), drei potenzielle Baugebiete vor: 40 mögliche Grundstücke in Groß Schneen, 33 Bauplätze in Niedernjesa und das längst bestehende Baugebiet im Dorf Friedland mit noch 70 Bauplätzen, die allerdings derzeit durch laufende Insolvenzverfahren blockiert sind.

Laut Gotthard gibt es in Groß Schneen ein Neubaupotenzial östlich des Birkenfeldes in der Größenordnung von 37 000 Quadratmetern.

Diese Fläche ist im Flächennutzungsplan schon als Bauerwartungsland ausgewiesen, gehört nur einem Eigentümer, der auch verkaufen würde. Die Erschließung für 40 Einfamilienhäuser würde rund 1,5 Millionen Euro kosten.

Etwas kleiner ist das Neubaupotenzial in Niedernjesa mit 31 000 Quadratmetern für 33 Bauplätze. Die Fläche östlich des Friedhofs vom Ort bis zur Kreisstraße gehört sieben Eigentümern und ist auch schon im Flächennutzungsplan ausgewiesen. Die Erschließung würde 1,3 Millionen Euro kosten.

Berg Hagen in Friedland

Das spannendste potenzielle Projekt allerdings liegt auf dem Berg Hagen in Friedland. Das Dorf braucht dringend Erweiterungsmöglichkeiten. Davon zeugt bereits, dass in den 80er-Jahren auf dem Hagen eine so große Fläche ausgewiesen wurde, dass noch heute 70 Plätze unbebaut sind.

Weil aber nacheinander mehrere Eigentümer in die Insolvenz gingen, die Restfläche Banken gehört und die Erschließung des Gesamtgebiets ein Torso blieb, kann derzeit dort nirgendwo gebaut werden. Würde die Kommune in das Projekt einsteigen, so seit Jahren die Sorge, sei zu befürchten, dass sie hohe Summen in die Sanierung der gut 30 Jahre alten Erschließungsanlagen sowie in die Vervollständigung weiterer Straßen und Kanäle investieren müsste, ehe nur ein Grundstück zu verkaufen wäre.

Gemeindebürgermeister Andreas Friedrichs (SPD) hat Vorgespräche geführt, ob die Fläche – sie wird nur als Gesamtpaket zu erwerben sein – doch noch nutzbar ist. So könnten derzeit ohne großen Aufwand vier Grundstücke an die vorhandene Infrastruktur angeschlossen werden. Die daraus erlösbare Summe könnte für den Ankauf der Gesamtfläche reichen.

Auch wenn Ortsbürgermeister Joachim Lüther (CDU) meint, der Bedarf für weiteres Bauland sei da, denkt man in der Verwaltung allerdings derzeit eher an eine alternative Nutzung der verbleibenden riesigen Brache. Immerhin handelt es sich um einen Südhang – eine Solaranlage könnte hier sinnvoll sein.

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