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Kinder drehen 15-minütigen Star-Wars-Film

Geismar Kinder drehen 15-minütigen Star-Wars-Film

„Star Wars - Das Böse gewinnt nie“ ist der Titel des Films, den die Theatergruppe des Sankt-Martin-Hortes in Geismar gedreht hat. Zehn Kinder im Grundschulalter standen für den rund 15 Minuten langen Film in den Herbstferien vor der Kamera.

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Hort-kinder im GDA Wohnstift haben mit Joachim Kleinschmidt einen Star-Wars-Film gedreht.

Quelle: Hinzmann

Geismar. Die Idee stammt Hort-Mitarbeiterin Rita Lüdecke zufolge von der neunjährigen Emma. „Im Frühjahr haben Schüler der BBS 3 ein Filmprojekt gemacht. Emma wollte mitmachen, durfte aber nicht“, erinnerte sich Lüdecke, die das Projekt betreute. „Deshalb hatte sie die Idee, einen eigenen Film zu machen“, erzählte die Erzieherin. Die Schülerin sei sehr talentiert.

Großer Spaß beim Schreiben

Sie hat das Drehbuch geschrieben und die Hauptrolle gespielt. „Ich spiele die Schrottsammlerin Rey, die entdeckt, dass sie ein Jedi ist“, erklärte Emma. Die Viertklässlerin habe bereits an einer Theater-AG teilgenommen. Die Schauspielerei gefalle ihr sehr. Auch das Schreiben des Drehbuchs habe ihr großen Spaß bereitet, erzählte sie. „Ich schreibe gerne Texte über die Zukunft“, sagte das Mädchen. Nach der Schule habe sie im Hort am Drehbuch geschrieben. „Ich habe aber auch manchmal nachts am Schreibtisch geschrieben“, so Emma. „Sie hat dafür sehr viel Freizeit geopfert“, lobte Lüdecke Emmas Einsatz.

Acht Kinder des Sankt-Martin-Hortes im Wohnstift Gesellschaft für Dienste im Alter (GDA) und zwei Hort-Kinder der benachbarten Sankt-Martin-Kita spielen in dem Kurzfilm mit, der in Anlehnung an den neusten Star-Wars-Teil entstanden ist. Drei Tage lang drehten die Beteiligten im Wald hinter dem Wohnstift und im Keller des Hauses. „Es geht darum, dass das Böse Gott sei Dank nie siegt“, fasste Erzieherin Lüdecke den Inhalt des Films zusammen. Der Film sei eine „irre Leistung“ der Kinder gewesen. „Das Spielen hat bei den Kindern super geklappt. Man hat schon gemerkt, dass einige Kinder begabt sind“, sagte Lüdecke.

Kostüme selbst beschafft

Herbert Rümenapf erstellte aus Emmas handschriftlichem Drehbuch getippte Versionen für die Beteiligten. Der Göttinger Frisör Heiko Holzapfel kümmerte sich um die Frisuren der Darsteller. Die Kostüme hat sich die Theatergruppe größtenteils selbst beschafft. Brigitte Schmid schneiderte eines der Kostüme. Über die Dreharbeiten sagte sie: „Es war hervorragend. Alles hat richtig gut geklappt.“

Joachim Kleinschmidt war Kameramann während des Projekts. „Die Kinder haben Energie wie ein Quirl. Sie sind unerhört agil“, sagte er. Die Premiere des Films ist am Freitag, 9. Dezember, um 15 Uhr im großen Saal des Wohnstifts, Charlottenburger Straße 19.

Von Alisa Altrock

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