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Kinder entern neues Spielschiff „Santa Maria“

50 Jahre Städtische Wohnungsbau GmbH Kinder entern neues Spielschiff „Santa Maria“

Der erste Wurf ging gründlich daneben. Als am Sonnabend, 7. August, das neue Spielschiff am Kiessee auf den Namen „Santa Maria“ getauft werden sollte, verfehlte Oberbürgermeister Wolfgang Meyer (SPD) aus einigen Metern das Ziel.

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Sinken wird es so schnell nicht: Kinder spielen beim Sommerfest der Städtischen Wohnungsbau auf dem neuen Spielschiff.

Quelle: Heller

Zum Glück war es nur eine Wasserbombe und keine Flasche Sekt, die in die Zuschauermenge zischte. Im zweiten Versuch traf Meyer dann zwar das Spielgerät, die Wasserbombe prallte jedoch unversehrt wieder ab. Das war lustig. Dann aber ging alles glatt, und die ungeduldige Kinderschar enterte unter großem Gejohle das eben getaufte Schiff.

Die Aktion stand im Zentrum des Sommerfestes zum 50-jährigen Bestehen der Städtischen Wohnungsbau GmbH. Die hatte sich anlässlich des runden Geburtstags nicht lumpen lassen und ein großes Programm mit Spiel, Sport und Musik auf die Beine gestellt, darunter die Bigband Presto, „Seven Up“ und „Ganz Schön Feist“. Und weil dann auch noch die Sonne schien, bevölkerten den ganzen Tag über mehrere tausend Menschen das Areal östlich des Kiessees.

Sichtlich zufrieden wirkte denn auch Rolf-Georg Köhler, Geschäftsführer der Städtischen Wohnungsbau, der den Tag im VIP-Zelt mit allerlei Reden hatte einläuten lassen. Lob erntete er danach vor allem für die Idee, den Gästen der Auftaktveranstaltung kleine, hölzerne Esspakete mit auf den Weg gegeben zu haben. „Das ist doch mal was Neues“, sagte eine sonnenbebrillte Frau anerkennend. Köhler freute sich indes viel mehr über „die Erfolgsgeschichte“ seines Unternehmens. Er verspüre „großen Respekt gegenüber den Mitarbeitern, die das einst aufgebaut haben“.

Das Werk, das seine Mannschaft mit der Unterstützung von Vereinen und Initiativen am Kiessee geschaffen hatte, konnte sich ebenfalls sehen lassen. In jedem Fall waren Gaby Engelke und ihr Sohn Luka begeistert. Der Fünfjährige freute sich schon auf das Entern des Schiffs und trug passend dazu ein Kopftuch in Piratenmanier. „Das kann lustig werden“, sagte seine Mutter. Sie sollte Recht behalten.

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