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Kindergartenkinder in Hevensen lernen Plattdeutsch von Kreisheimatpfleger

Wir früher gesprochen wurde Kindergartenkinder in Hevensen lernen Plattdeutsch von Kreisheimatpfleger

„Wisst Ihr denn noch, was wir gemacht haben“, fragt Klaus Gehmlich. Vor drei Wochen ist der Kreisheimatpfleger des Landkreises Osterode zum ersten Mal in den Kindergarten Hevensen gekommen. Und schnell erinnern sich die Kinder an das Lied, das sie mit ihm gelernt haben. „Gah von mi“, singen sie mit Gehmlich und schieben eine gedachte Figur von sich weg. „Kumm tau mi“, winken sie sie wieder heran.

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Bringt den Kindern Plattdeutsch bei: Klaus Gehmlich im Kindergarten Hevensen.

Quelle: ENZ

Hevensen. Bei „Rudiralala“ dürfen sich mal die Mädchen, mal die Jungen im Tanze drehen. Und um die Kleinen nicht zu sehr zu fordern, erzählt Gehmlich nun erst einmal eine Geschichte von der Maus und dem Elefanten – auf hochdeutsch. „Meine Oma hat Platt gesprochen“ , erzählt er. Das sei aber nicht das hiesige gewesen. Gehmlich kommt aus dem Rheinland. Durch zuhören habe er die Variante, die hier gesprochen wird, erlernt. In Hevensen gibt er seine Sprachkenntnisse zum ersten Mal an Kindergartenkinder weiter.

Die Tiernamen – Katte für Katze und Aant für Ente – und „Eck nich“ lernen die Kinder für die nächste Geschichte. Gehmlich baut seine Zuhörer mit ein bei der Erzählung vom Haun (Huhn) und dem Kauken (Kuchen), den keiner backen möchte. Die kleine Zoe zeigt ihm ihre Hausschuhe. Auch darauf kann er nebenbei noch eingehen.

Plattdeutsch-Club Wolbrechtshausen

Rolf Gruschinski vom Plattdeutsch-Club Wolbrechtshausen habe die Idee zu ihr gebracht, erzählt die Leiterin Sigrid Röder. „Ich glaube, er könnte eine Stunde da sitzen“, beschreibt sie, wie die Zeit mit Gehmlich wie im Flug vergeht. Bisher habe sie nur positive Rückmeldungen bekommen. „Die Kinder sind begeistert“, sagt sie. „Mama, wir haben eine neue Sprache gelernt“, erzähle manch einer Zuhause.

Von Ute Lawrenz

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