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Kiosk am Kehr: Biergarten für Göttingen

Eröffnung im März Kiosk am Kehr: Biergarten für Göttingen

Neues Leben am Kehr: Der Göttinger Gastronom Robert Vogel will mit seinem Team den derzeit verwaisten Kiosk unter dem Namen „Göttinger Biergarten am Kehr“ wieder eröffnen. „Mit ganz viel Glück bald. Ich hoffe, dass es noch im März passiert“, sagt er. Es hänge davon ab, wann die Aufräum- und Umbauarbeiten fertig werden.

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Das große Entrümpeln: Mit Beginn dieser Woche haben die neuen Pächter rund um Esprit-Betreiber Robert Vogel den Kiosk am Kehr übernommen.

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Vogel, der in der Langen Geismarstraße das Café Esprit betreibt, hat den Kiosk von Eigentümer Helmut Gassmann langfristig gepachtet. „Ich könnte mir keinen besseren Partner vorstellen, um dort in Zukunft etwas Neues entstehen zu lassen“, sagt Vogel. Seit Dienstag dieser Woche wird entrümpelt und die Holzhütte auf Vordermann gebracht.

Ein neuer Fußboden soll verlegt, neue Geräte installiert werden. Sonst bleibe alles so, wie es ist , kündigt Vogel an. Federführend sollen Enno Grebe und Stephanie Reinhard den Kiosk führen. „Es wird ein Biergarten“, so Vogel. Heißt: Gäste können ihr Essen selbst mitbringen. Im Kioskangebot seien Getränke, Süßigkeiten, Kleinigkeiten.

„Eventuell wird an den Wochenenden gegrillt“, sagt Vogel. Außer montags soll der Kiosk geöffnet haben. Dienstags bis freitags ab 12, sonnabends und sonntags ab 11 Uhr. „Wir werden uns aber nach der Nachfrage richten. Im Sommer länger, im Winter wahrscheinlich nur am Wochenende“, sagt Vogel.

"Habe mein Taschengeld immer zum Büdchen getragen"

Mit dem Kiosk erfülle er sich einen Kindheitstraum, erzählt Vogel. „Ich bin in Nordrhein-Westfalen aufgewachsen und habe mein Taschengeld immer zum Büdchen getragen. Damals wollten wir alle die großen Packungen mit weißen Mäusen haben. Ich habe seitdem den Wunsch ein Büdchen zu haben.“

Dieser verbinde sich „perfekt“ mit dem  Wunsch nach einem Biergarten für Göttingen, „von dem die Stadtväter immer reden“, sagt Vogel und ergänzt: „Ehrlicherweise muss ich sagen: Ich mache das, um da Geld zu verdienen.“

Seit November ist der Kiosk am Kehr geschlossen. Erfrischungen und Stärkungen für Wanderer Fehlanzeige. Gassmann hatte dem damaligen Pächter Felix Büermann gekündigt. Dieser war einen „größeren“ Geldbetrag schuldig geblieben. Büermann hatte den damals leerstehenden Kiosk vor gut sieben Jahren übernommen und nach eigenen Angaben seitdem 40 000 Euro investiert.

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Ausgebliebene Zahlungen

Eine Stärkung nach einem langen Herbstspaziergang am Kehr? Aufwärmen bei einem heißen Kakao oder Glühwein? Fehlanzeige am Kehr. Seit Anfang November ist der Kiosk dort verwaist. Nur ein Zettel von Pächter Felix Büermann ist dort zu finden: „Leider wurde uns das Pachtverhältnis ordentlich gekündigt, was mich nun zur Einstellung des Betriebes veranlasst hat“, heißt es dort.

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