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Kopfschmuck für den Kapitän

ASC „Reunion“ Kopfschmuck für den Kapitän

32 Jahre nach ihrem letzten Titel wollen die ehemaligen Basketballer des ASC Göttingen eine große Party feiern – am 20. Oktober in ihrer ehemaligen Stammkneipe, dem Altdeutschen (Ade) an der Prinzenstraße. Auch Sabine Ludwig und ihre beste Freundin Karin Fröhlich sind mit dabei.

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Sabine Ludwig (rechts) und ihre beste Freundin Karin Fröhlich freuen sich besonders auf die ASC-Reunion.

Quelle: Christoph Mischke

Göttingen. 32 Jahre nach ihrem letzten Titel wollen die legendären Basketballer des ASC Göttingen eine große Party feiern – am Freitag, 20. Oktober, in ihrer ehemaligen Stammkneipe, dem Altdeutschen (Ade) an der Prinzenstraße. Auch Sabine Ludwig aus Göttingen ist mit dabei. Sie setzte Wilbert Olinde, dem damaligen Kapitän der Mannschaft, 1983 nach dem Meisterschaftsspiel in Köln eine Krone des Schnellrestaurants Burger King auf, die er auch beim anschließenden Interview im Aktuellen Sportstudio im ZDF nicht absetzte.

Als sie erfuhr, dass Olinde auch im Fernsehstudio immer noch „ihre“ Krone aufhatte, war die Freude groß. „Ich hatte Gänsehaut“, sagt die Göttingerin, die sich nach der Lektüre eines Tageblatt-Artikels zur „ASC Reunion“ bei der Redaktion meldete. „Wie Ulli Frank schon richtig sagte - die Jungs waren damals Stars zum Anfassen, und so konnte ich nach dem grandiosen Meisterschaftsspiel Wilbert die Krone aufsetzen. Dass er sie nicht mehr absetzen und sogar damit im Sportstudio auftreten würde, damit hatte ich allerdings überhaupt nicht gerechnet. Es war eine tolle Zeit“, erinnert sich Sabine Ludwig, die zu der Zeit bei der Stadt Göttingen arbeitete und von ihren Kollegen mit dem Basketball-Fieber angesteckt wurde. „Unsere Truppe ging schon zu den Spielen des SSC, und irgendwann bin ich mal mitgekommen“, erzählt Ludwig. Auch ihre beste Freundin Karin Fröhlich, mit der sie bis heute eng befreundet ist, war mit von der Partie – auch, als sich die Clique 1983 auf den Weg nach Köln machte, um den Basketballern beim Meisterschaftsspiel die Daumen zu drücken. An diesen besonderen Tag erinnert auch ein Video, das auf der Videoplattform Youtube zu finden ist. Vor dem Spiel hatten sich die Freunde einen schönen Tag gemacht und kehrten im Schnellrestaurant ein. Der Rest ist Geschichte – eine, an die sich alle bis heute gern erinnern. Denn der Kontakt zu den Freunden von damals besteht bis heute; viele von ihnen werden am 20. Oktober auch ins Ade kommen, um wie in den alten Zeiten gemeinsam mit Spielern und Wegbegleitern zu feiern. „Ich mochte vor allem diese zwanglose Atmosphäre“, sagt Sabine Ludwig. Die Spieler hätten keine Allüren gehabt, alle seien gut drauf gewesen. Dass sich das bis heute nicht geändert hat, daran habe sie keinen Zweifel.

Stars zum Anfassen – das seien die ASC-Basketballer immer gewesen. So seien sie auch regelmäßig in der Mensa am Wilhelmsplatz eingekehrt, in der der Vater von Karin Fröhlich arbeitete - und der den Spielern gerne auch mal die doppelte Portion auf den Teller gab. Durch den engen Kontakt kam es, dass Sabine Ludwig ein Mannschaftsplakat geschenkt bekam, auf dem alle Spieler unterschrieben hatten. Das Plakat hat sie natürlich nicht weggeschmissen, sondern eingerahmt. Als Erinnerung an eine tolle Zeit.

Erinnerungen gesucht

Wer sich wie Sabine Ludwig noch gerne an die Goldene Ära der ASC-Basketballer erinnert und Fotos, Videos oder kleine Geschichten aus der Zeit einreichen möchte, kann sich per Mail ans Tageblatt wenden: online@goettinger-tageblatt.de. Bitte Namen und Kontaktdaten nicht vergessen.

Von Maren Iben

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