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Neue Bettenstation und Kapelle für Neu-Mariahilf

Evangelisches Krankenhaus Weende Neue Bettenstation und Kapelle für Neu-Mariahilf

Das Evangelische Krankenhaus Weende expandiert und modernisiert sich auch im laufenden Jahr. Nach der Fusion mit dem Krankenhaus Neu-Mariahilf wird auch dort viel Geld investiert.

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Baumaßnahmen in Weende.

Quelle: Pförtner

Göttingen/Weende. Derzeit lässt die Klinikverwaltung in Neu-Mariahilf an zwei Stellen bauen. Zur Humboldtallee werden im Zwischentrakt Patientenzimmer im ersten und im zweiten Obergeschoss angebaut, so dass die beiden kleinen Stationen auf der jeweiligen Ebene zu einer gemeinsamen 50-Betten-Station zusammengeführt werden können, erläutert Prof. Michael Karaus, Ärztlicher Direktor der Weender Krankenhauses.

Anbau mit weiteren Zimmern

„Um auf diese Bettenzahlen mit den notwendigen Nebenräumen zu kommen und die Zimmer auch von der Belegung her den modernen Krankenhausstandards anzupassen“, erklärt Karaus weiter, „errichten wir zudem nach vorne zum Waldweg hin einen Anbau mit weiteren Patientenzimmern.“

Das erste Bauvorhaben, so die Planung, soll bereits im Frühjahr dieses Jahres bezugsfähig sein, das zweite im Herbst. Damit werde dann genügend Platz vorhanden sein, um das Hospiz im Erdgeschoss von Haus 1 unterbringen zu können. Die Umbauten dazu sollen in Kürze beginnen, erklärt Karaus.

Parkhaus für 2017

Zur Umsetzung dieses Vorhabens musste die alte Kapelle im Innenhof abgerissen werden. Als Ersatz wird derzeit im Innenhof eine neue Kapelle errichtet. Karaus: „Blickfang werden die großartigen neuen Kirchenfenster sein, in welche die Marienbilder aus der alten Kapelle integriert werden.“ Im Juni soll der Landesbischof die Kapelle einweihen.

Auch am Standort Weende wird gebaut. 2017 soll das seit längerer Zeit angekündigte Parkhaus errichtet werden. Das ist dringend notwendig, weil die Zahl der Parkplätze am Weender Krankenhaus nicht mehr ausreichen und sich öfter vor der Eingangsschranke zum derzeitigen Parkplatz längere Schlangen bilden. Allerdings: Noch steht die Baugenehmigung für das Parkhaus im Innenbogen der Abfahrt von der Robert-Koch-Straße auf die B 27 aus. hein

Gegen Schmerzen und Übergewicht

Neue Abteilung am Weender Krankenhaus, eine zweite wird gestärkt / Chirurgie gegen extremes Übergeweicht

Weende. Bereits in zwei Monaten will das Evangelische Krankenhaus Weende eine neue Abteilung für stationäre Schmerztherapie eröffnen. Es gebe in der Region einen großen Bedarf, erklärt Prof. Michael Karaus, Ärztlicher Direktor des Weender Krankenhauses.

Zwar gebe es an der Göttinger universitätsklinik eine „hervorragende ambulante beziehungsweise teilstationäre Schmerztherapie“, allerdings mit langen Wartezeiten. Karaus: „Wir haben selbst viele Patienten, die wir alleine durch unsere Schwerpunkte in der Orthopädie und der Wirbelsäulenchirurgie sehen, wo vor operativen Eingriffen als letzte Möglichkeit eine konservative stationäre Schmerztherapie vorgeschaltet werden sollte.“

Daher nun die neue Abteilung für stationäre Schmerztherapie in Weende. Geleitet wird sie ab März dieses Jahres von der  neuen Chefärztin Kristin Kotzerke. Die Medizinerin habe diesen Schwerpunkt schon seit mehr als 17 Jahren in Hannover vertreten. Die neue Abteilung werde ihren Betrieb zunächst mit acht Betten aufnehmen. Für den Sommer ist eine Erweiterung auf 16 Betten vorgesehen.

Ein weiterer Schwerpunkt des Weender Krankenhauses soll 2017 weiter gestärkt werden. - die sogenannte Adipositas-Chirurgie. Hier soll extrem übergewichtigen Patienten chirurgisch geholfen werden, die bereits zahlreiche erfolglose Diätversuche hinter sich haben. Das sei „eine sehr anspruchsvolle operative Therapie bei den oft multimorbiden schwerkranken Patienten, die von einer solchen Chirurgie aber sehr profitieren können“ erklärt Krankenhaus-Chef Karaus. Dafür habe Weende mit einen Bernhard Schupfner einen Spezialisten auf diesem Gebiet gewinnen können, der bereits in Kassel über mehrere Jahre ein Adipositas-Behandlungskonzept samt Chirurgie umgesetzt habe.    hein

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