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Krawall bleibt aus

Kommentar Krawall bleibt aus

Auch noch 20 Jahre nach dem Tod der Studentin Kornelia Weßmann gehen die Emotionen hoch. Für die meist jugendlichen, selbst ernannten Autonomen ist „Conny W.“ eine Ikone ihres Kampfes gegen die „Staatsmacht“, die als Feind begriffen wird. „Wir haben euch etwas mitgebracht, Hass, Hass, Hass“ tönt es, wenn der schwarze Block auf Polizisten trifft.

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Der Zug vom Marktplatz zum Weender Tor und zum Jugendzentrum Juzi verlief von kleineren Rangeleien abgesehen überwiegend friedlich, obwohl die Atmosphäre angespannt war. Die Polizeiführung ließ die unangemeldete Demonstration gewähren. Vorbereitet war die Polizei auf Schlimmeres. Wasserwerfer, Räumpanzer und Absperrgitter standen bereit. Ein massives Polizeiaufgebot begleitete den Demonstrationszug auf allen Seiten. Weshalb dann zwei Teilnehmer mitten aus dem Demonstrations​zug auf der Weender herausgegriffen werden mussten, ist deshalb nicht nachvollziehbar, selbst wenn sie verbotene Quarzhandschuhe getragen haben sollten. Glücklicherweise blieb der erwartete Krawall aus.

Von Gerald Kräft

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Rund 1400 Menschen, davon nach Einschätzung der Polizei 1200 aus dem linksextremen Spektrum, haben am Sonnabend an einer Demonstration zum 20. Todestag der Studentin Kornelia Weßmann in der Göttinger Innenstadt teilgenommen. Die unangemeldete Versammlung verlief überwiegend friedlich und wurde von einem massiven Polizeiaufgebot begleitet. Im November 1989 war die Studentin auf der Flucht vor der Polizei von einem Auto überfahren worden.

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