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Krebs-Befragung beginnt

Vergleich mit Fallliste Krebs-Befragung beginnt

Im Zusammenhang mit den staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen einen Gewerbebetrieb in Groß Schneen sowie wegen des Verdachts einer ungewöhnlichen Häufung an Krebserkrankungen in einem Wohngebiet in Groß Schneen hat das Gesundheitsamt am Dienstag mit Befragungen der Haushalte in den betroffenen Straßen begonnen.

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Groß Schneen. Voraussichtlich bis zum 7. Dezember sollen vom Landesgesundheitsamt erarbeitete qualifizierte Fallerhebungsbögen ausgefüllt werden, um diese mit der Fallliste des Anzeigeerstatters zu vergleichen. Erst dann könne bewertet werden, ob es tatsächlich eine Häufung dieser Erkrankungen in den Straßen nahe des Betriebes gibt.

Am 28. Oktober hatten sich Vertreter des Sozialministeriums, des Landes- und des hiesigen Gesundheitsamtes sowie vom Epidemiologischen Krebsregister Niedersachsen auf dieses Vorgehen geeinigt. Außerdem wurden die Todesbescheinigungen seit Januar 1992 aus Groß Schneen durchgearbeitet und auf Zusammenhänge mit Krebserkrankungen bewertet.

Die Ergebnisse, so teilt der Pressedienst der Stadt im Auftrag des Fachbereichs Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen mit, liegen dem Landesgesundheitsamt inzwischen zur epidemiologischen Bewertung vor.

Derzeit, so heißt es weiter, stehen die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen im Vordergrund. Anfragen besorgter Bürger würden aber sowohl telefonisch als auch per E-Mail so umfassend, wie unter Berücksichtigung der  weiterhin laufenden Ermittlungen möglich, vom Fachbereich Gesundheitsamt beantwortet.

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Krebs-Experten arbeiten

Nach Bekanntwerden der zahlreichen Krebs-Erkrankungen in einem Wohngebiet in Groß Schneen ist bei der Staatsanwaltschaft eine weitere Strafanzeige eines lebensbedrohlich Erkrankten eingegangen. Auch dieser Anzeigeerstatter wohnt nahe der Schilderfabrik Wilhelm Grewe OHG. Sein Name stand nicht auf der Liste der Krebs-Fälle, die ein 66 Jahre alter Biochemiker im September bei der Staatsanwaltschaft eingereicht hatte und die zu den Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung geführt hatte.

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