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Krebs-Siedlung: Viele wollen Wahrheit nicht wissen „Das sind bösartige Behauptungen“

Groß Schneen

„Das sind bösartige Behauptungen“

Man sollte Unruhe erwarten in einer Firma, die einem solchen Verdacht ausgesetzt ist. Doch es geht alles seinen Gang. Konzentriert wird gearbeitet, alles strahlt Ordnung aus,  „alle Mitarbeiter sind gelassen“, sagt Firmen-Senior Wilhelm Grewe. Man wisse, dass man sich nichts vorzuwerfen habe. Nur über die Anschuldigungen sei man verärgert: „Das sind bösartige Behauptungen.“

Verdächtige Häufung von Krebsfällen in Groß Schneen: Je näher der Lackiererei (Mitte links), umso mehr Opfer.

© Gückel

40 Beschäftigte arbeiten in dem 1962 gegründeten Betrieb. Schon Großvater und Urgroßvater des heutigen Inhabers waren Maler. Heute ist Jörg Eckardt technischer Leiter, seit 22 Jahren im Betrieb. Er kann  nicht verstehen, dass jemand behauptet, noch heute werde das krebserregende Trichlorethylen eingesetzt.

Er wisse nicht einmal, ob man es noch kaufen könne. Zum Beweis zeigt er die Reinigungsanlage für Bleche, die 1999 die alte – „aber schon damals ordnungsgemäße“ – Tri-Anlage abgelöst habe.

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Nach Verdacht gegen Lackiererei

Nach dem Verdacht gegen eine Lackiererei in Groß Schneen, durch unsachgemäßen Umgang mit Trichlorethylen für eine Häufung von Krebsfällen verantwortlich zu sein, schaltet sich nun auch das Göttinger Gesundheitsamt ein. So werden dort derzeit Totenscheine der vergangenen Jahre aus dem betroffenen Bereich ausgewertet.

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