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Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen verabschiedet

Landkreis Göttingen Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen verabschiedet

Nach mehr als 17 Jahren im Amt ist Kreisbrandmeister Karl-Heinz Niesen bei einer Versammlung der Feuerwehrführungskräfte im Landkreis Göttingen verabschiedet worden. „Es endet eine Ära“, sagte Landrat Bernhard Reuter (SPD), teilt der Landkreis mit.

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Göttingen. Regierungsbrandmeister Karl-Heinz Banse bezeichnete Niesen demnach als eine der „herausragenden Feuerwehrführungskräfte im Bereich der Polizeidirektion Göttingen“. Er überreichte Niesen das goldene Feuerwehrehrenzeichen am Bande des Landes Niedersachsen. Es ist die höchste Auszeichnung des Landes für aktive Feuerwehrangehörige.

In einer kurzen Rede würdigte Landrat Reuter die Verdienste von Niesen für den Landkreis Göttingen. Der Landrat nannte als Beispiele Großeinsätze und komplexe Aufgaben wie die brandschutztechnische Begleitung des Baus des Heidkopftunnels in den Jahren 2003 bis 2006 , die Havarie der MBA Deiderode (2006), den Orkan Kyrill (2007) und die Hochwassereinsätze der Kreisfeuerwehrbereitschaften an der Elbe (zuletzt im Jahr 2013). In seiner Amtszeit habe Niesen zudem die Kreisfeuerwehr konzeptionell weiterentwickelt. „Das ist zwar nicht so spektakulär wie Großeinsätze, macht aber die Hauptarbeit des Kreisbrandmeisters aus“, erläuterte der Landrat. „Karl-Heinz Niesen beherrscht beides. Er ist anerkannter Fachmann und umtriebiger Netzwerker. Er kann Blaulicht und Büro“, fasste Reuter zusammen. Er bezeichnete den scheidenden Kreisbrandmeister als wichtigen Berater für ihn persönlich, als verlässlichen Partner für die Kreisverwaltung und als überzeugenden Fürsprecher für die Belange der Feuerwehren, wie der Landkreis weiter mitteilt.

Die wichtigsten Stationen der Laufbahn von Niesen bei der Freiwilligen Feuerwehr nannte Regierungsbrandmeister Banse in seiner Laudatio. Dieser habe sich als stellvertretender Ortsbrandmeister (1987-1989) und Ortsbrandmeister von Tiftlingerode (1989-1993), sowie Kreisausbilder (1984-1994) und Kreisausbildungsleiter (1994-1999) engagiert, bevor er 1999 Kreisbrandmeister wurde. 2005 wurde Niesen für weitere sechs Jahre im Amt bestätigt und 2011 für eine dritte Amtszeit zum Kreisbrandmeister im damaligen Landkreis Göttingen ernannt. Banse verwies auf das Engagement Niesens im Kreisfeuerwehrverband, im Vorstand des Landesfeuerwehrverbandes und in den Fachausschüssen auf Bundesebene. „Sowohl auf öffentlich-rechtlicher als auch auf Verbandsebene hat Kamerad Niesen hervorragende Leistungen erbracht, die weit über das Normalmaß hinausgehen“, so der Regierungsbrandmeister.

Im Oktober 2016 hatte Niesen seine Entlassung aus dem Ehrenbeamtenverhältnis beantragt. Er macht so den Weg frei für die Umstrukturierung des Kreiskommandos im neuen Landkreis Göttingen, so der Landkreis. Niesen scheidet zum 31. Dezember 2016 aus seinem Amt aus.

Bei der Versammlung im Feuerwehrzentrum Potzwenden wurden auch die bisherigen stellvertretenden Kreisbrandmeister in den Altkreisen Göttingen und Osterode am Harz verabschiedet. Diese Funktion hatten Volker Keilholz und Thomas Schulze inne.

Schließlich wurden den neuen Mitgliedern des Kreiskommandos die Ernennungsurkunden überreicht. Ab dem 1. Januar 2017 übernimmt Volker Keilholz die Funktion des Kreisbrandmeisters. Zu stellvertretenden Kreisbrandmeistern wurden Karsten Krügener und Karsten Beuermann ernannt. Leiter des neuen Brandschutzabschnitts Nord wird Martin Dannhauer, Stellvertreter wird Christian Wille. Zum Kreisausbildungsleiter ernannt wurde Gunnar Berner. Ihn vertreten Detlef Wille und Dennis Bährens.

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