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Kreisfusion: Bernhard Reuter soll mit Osterode verhandeln

Debatte Kreisfusion: Bernhard Reuter soll mit Osterode verhandeln

Der Göttinger Landrat Bernhard Reuter (SPD) soll neben Gesprächen über eine Triangel-Lösung in der Region auch mit dem Landkreis Osterode über eine Zweier-Fusion verhandeln. Diesen erweiterten Verhandlungsauftrag beschloss der Kreistag am Mittwochabend mit rot-grüner Mehrheit. Alle anderen Fraktionen stimmten dagegen.

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Göttingen. Noch ist offen, ob die SPD im Northeimer Kreistag weiter zu einer Dreier-Fusion der Landkreise Göttingen, Northeim und Osterode steht. Der Northeimer Landrat Michael Wickmann (SPD) lehnt eine Fusion zu den derzeitigen Bedingungen ab und verlangt weitere Zugeständnisse für den Verwaltungsstandort Northeim nach einer Fusion.

Ob sich SPD und Grüne in den drei Landkreisen auf den letzten Metern auf eine gemeinsame Linie einigen, entscheidet sich voraussichtlich noch in dieser Woche. Die drei Kreistage müssen Anfang März gleichlautende Grundsatzbeschlüsse zu einer Fusion fassen, um noch rechtzeitig beim Land Entschuldungshilfe beantragen zu können.

„Wenn du merkst, dass das Pferd, auf dem du reitest, tot ist, musst du absteigen“, zitierte CDU-Fraktionschef Harald Noack einen alten Indianerhäuptling. Das sei jetzt genau die Situation. Eine Zweier-Fusion diene Rot-Grün nur zur Gesichtswahrung, um aus dem „törichten“ Fusionsplan herauszukommen.  Die Linke ist ebenfalls grundsätzlich gegen eine Fusion. Der Fusionsgedanke sei „gegen die Wand“ gefahren worden, so Eckhard Fascher. Verwaltungen und Parteien seien noch nicht reif dafür.

Wenn Northeim  auf den Kurs der Vernunft zurückkehre, sei eine Triangel noch möglich, sagte Reuter. Eine Zweier-Fusion sei nicht ideal, aber strategisch sinnvoll. Noack habe im Landtag mit dem Zukunftsvertrag die Büchse der Pandora geöffnet und beklage sich jetzt über die Folgen. „Probleme werden nicht dadurch besser, indem man sie ignoriert.“

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Reißleine

Als „wenig überraschend“ bewertet der Göttinger FDP-Kreisvorsitzende Lutz Knopek „das Ziehen der Reißleine“ bei den Fusionsgesprächen durch den Northeimer Landrat Michael Wickmann (SPD). „Auch seine Städte und Gemeinden würden wie Göttingen massiv leiden, käme es zu einer Fusion mit dem notleidenden Osterode und damit einer erhöhten Kreisumlage“.

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