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Kreisfusion nur mit Osterode „irrwitzig“

Plan B Kreisfusion nur mit Osterode „irrwitzig“

Den Plan B der SPD/Grünen-Gruppe im Kreistag, notfalls ohne Northeim nur mit dem Landkreis Osterode zu fusionieren, hält CDU/FDP-Gruppenchef Harald Noack für „irrwitzig“. Die Fusion mit dem hoch verschuldeten und zukunftsunfähigen Landkreis Osterode sei für die Region Göttingen nichts anderes als ein sozialdemokratisches Sonderopfer.

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Quelle: EF

Göttingen. Die SPD/Grünen-Gruppe will den Landrat am 6. Februar im Kreistag beauftragen, auch allein mit Osterode zu verhandeln.

Nachdem der Landkreis Northeim endlich aufgewacht sei und Abwehrkonditionen nach dem Muster „Heizer auf E-Loks“ stelle, sei bemerkenswert, dass die SPD-Kreistagsfraktion am Tage nach der Landtagswahl von ihrer Großmannssucht Abstand nehme, den gesamten südniedersächsischen Raum in einen Landkreis zu pressen, heißt es in der Erklärung Noacks.

Bemerkenswert sei darüber hinaus, dass wirklich einflussreiche SPD-Politiker wie der Bundestagsabgeordnete Thomas Oppermann und die Landtagsabgeordneten Gabriele Andretta und Ronald Schminke zum Fusionsprojekt eisern geschwiegen hätten. Vorgeschickt worden sei nur der „Minenhund Landrat Reuter (SPD)“, der noch eine ungefährdete siebenjährige Amtszeit vor sich habe.

Northeims Landrat Michael Wickmann (SPD) stelle, getrieben vom SPD-Stadtverband Northeim, neue, für Göttingen unannehmbare Forderungen und betreibe insgeheim seine Wiederwahl parallel zur Bundestagswahl im September, so Noack. So begrüßenswert das Scheitern der Mega-Fusion sei, so bedauerlich sei die Vergeudung von Arbeitskraft, Zeit und Geld.

Die verpulverten 100 000 Euro im „Propaganda-Etat“ des Landkreises hätten sinnvoller für Zukunftsprojekte wie zur tourismusgerechten Präsentation des Römerlagers Hedemünden eingesetzt werden können.

Auch die Gewerkschaft Verdi hat Fusions-Bedenken. Etwa 50 Mitarbeiter von Kreis- und Stadtverwaltung Göttingen forderten am Mittwoch vor dem Alten Rathaus einen Tarifvertrag über sozialverträglichen Regelungen beim Übergang in eine neue Region.

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SPD und Grüne im Landkreis Göttingen setzen im Falle des Scheiterns einer Dreier-Fusion in Südniedersachsen auf sofortige Verhandlungen allein mit dem Landkreis Osterode.

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