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Kreisverkehr am Sieboldshäuser Kreuz

Rat macht Druck Kreisverkehr am Sieboldshäuser Kreuz

Kreisel gibt es in Rosdorf schon einige, und zumindest einer soll so schnell wie möglich noch hinzukommen. Die Rede ist vom Bau eines Kreisverkehrs am Sieboldshäuser Kreuz, den der Landkreis Göttingen als Straßenbaulastträger für das Jahr 2017 in Aussicht gestellt hat. Das aber dauert dem Rosdorfer Gemeinderat viel zu lange.

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Unfallschwerpunkt: Rosdorfs Politiker fordern Kreisel am Sieboldshäuser Kreuz.

Quelle: Vetter

Rosdorf. Daher verabschiedete er jetzt einstimmig einen Antrag von CDU und Grünen, in dem die Verwaltung aufgefordert wird, in der Sache Druck auf den Landkreis auszuüben.

„Wir wollen, dass der Kreiselbau zügig umgesetzt wird“, sagte Jörg Winter (CDU). Die Gefahrenstelle an der Kreuzung der Kreisstraßen 29 und 30 zwischen Sieboldshausen und Niedernjesa müsse entschärft werden – und zwar so schnell wie möglich.

Christoph Sachse (SPD) pflichtete ihm bei: „2017 wäre viel zu spät. Wir wollen keinen weiteren Aufschub. Die Kreuzung ist gefährlich.“ Albrecht Trieselmann (CDU) wies darauf hin, dass die Bürgerinitiative „Pro Kreisel“ einst „über 900 Unterschriften“ für das Ansinnen gesammelt habe. Und Kurt Asch (SPD) fügte an: „Dort sind schon viele schwere Unfälle passiert. Es ist dringend nötig, einen Kreisel zu bauen.“

Kreuzung kein Unfallschwerpunkt

„Natürlich werde ich diesen Antrag ausführen“, entgegnete Bürgermeister Harald Grahovac (SPD), der selbst sagt, dass am Sieboldshäuser Kreuz etwas geändert werden müsse. Allerdings sei die Kreuzung zwischen Sieboldshausen und Niedernjesa nach Auskunft verschiedener Behörden kein Unfallschwerpunkt.

So hätten sich dort zwischen 2011 und 2013 zwar 16 Unfälle ereignet, darunter allerdings neun Auffahrunfälle. „Und die können auch an Kreisverkehren passieren“, so Grahovac. Daher habe der Kreiselbau beim Landkreis wohl nicht die höchste Priorität.

„Wir können das nicht nachvollziehen“, sagte Winter. „Es geht schließlich nicht nur um die Häufigkeit, sondern auch um die Schwere der Unfälle.“ Und seiner Meinung nach seien Unfälle, die sich am Sieboldshäuser Kreuz ereigneten, „meistens schwer“.

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