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Krippenanbau in Adelebsen

Auf Eis gelegt Krippenanbau in Adelebsen

Monatelang hatten die politischen Parteien miteinander gerungen, wo in Adelebsen eine neue Krippe eingerichtet werden soll. Nach heftiger Debatte setzten schließlich SPD und Grüne im Dezember im Gemeinderat ihre Position, einen Anbau an den evangelischen Kindergarten St. Martini durch. Die CDU unterlag mit ihrem Plan, eine Gruppe im kommunalen Kindergarten Kunterbunt umzuwandeln. Kämmerer Gerald Wucherpfennig stellte zumindest die Möglichkeit in Aussicht, den Krippenanbau bis Anfang August zu realisieren.

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Nach einer CDU-Eingabe an den Kreis ruhen alle Pläne für einen Krippenanbau: der evangelische Kindergarten St. Martini in Adelebsen.

Quelle: Theodoro da Silva

Nun ist es Ende März, und das Projekt liegt auf Eis. Dass der Termin im August noch gehalten werden kann, ist damit mehr als unwahrscheinlich. Der Grund: Die CDU hat den Landkreis Göttingen als Kommunalaufsicht angerufen. Der Kreis soll nun den Ratsbeschluss prüfen. Denn die CDU gehe von einem „grob fahrlässigen“ Umgang mit den Gemeindefinanzen aus, erläuterte Hartmut Koch in der jüngsten Ratssitzung. Und der 1. August wäre als Termin ohnehin nicht zu halten gewesen, so Koch. Beim Martini-Plan werde Geld aus dem Fenster geworfen.

Aus Sicht der CDU stellt der Kunterbunt-Plan die finanziell wesentlich günstigere Variante dar. Die Gruppe aus SPD und Grünen bestreitet dies, sieht das Kunterbunt-Gelände als zu klein an und verweist darauf, dass ohne Anbau die vorgeschriebene Zahl an Kindergartenplätzen nicht erfüllt sei. Dass zweifelt wiederum die CDU an.

Margrit Wolter (SPD) betonte, dass der Gemeindehaushalt genehmigt worden sei. Folge der CDU-Eingabe ist aber: Die Gemeinde darf keine Verträge über den Krippenanbau abschließen, denn der Kreis will die Rechtmäßigkeit des Ratsbeschlusses prüfen. Und sagt nicht, wie lange diese Prüfung dauert. Bürgermeisterin Dinah Stollwerck-Bauer (CDU) betonte, trotz mehrmaliger Anfragen keinen Zeitpunkt erfahren zu haben. Für die Eltern, die ihre Kinder zum 1. August angemeldet haben, bleibt also Unsicherheit. Petra Löb-Kompart (Grüne) forderte die Einrichtung einer Notgruppe für angemeldete Kinder.

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