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Kritik an Plänen für Göttinger IWF-Gelände

Nonnenstieg Kritik an Plänen für Göttinger IWF-Gelände

Eine Informationsveranstaltung zum Bebauungsplans für das ehemalige IWF-Gelände am Nonnenstieg in Göttingen organisiert die Nonnenstieg-Bürgerinitiative (BI) für Donnerstag, 26. Oktober, um 19 Uhr. Hintergrund für das Treffen ist Kritik der BI an dem aktuellen Bebauungsplan.

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IWF-Gelände am Nonnenstieg

Quelle: Christina Hinzmann

Göttingen. Auf dem Gelände des ehemaligen Instituts für den wissenschaftlichen Film (IWF) will die EBR-Projektentwicklung mehrere mehrstöckige Gebäude an Stelle des derzeitigen Flüchtlingswohnheims bauen.

In ihrer Pressemitteilung kritisiert die BI, dass der aktuelle Entwurf des Bebauungsplans keine nennenswerten Verbesserungen gegenüber der ursprünglichen Planung aus dem Jahr 2014 aufweise. Der BI zufolge kritisierten Anwohner immer noch die aus ihrer Sicht zu hohe Dichte der geplanten Bebauung und die „Vernichtung“ der vorhandenen Grünanlagen. Ein weiterer Kritikpunkt bezieht sich auf die zu erwartende Verkehrsdichte. Die BI kritisiert in ihrer Pressemitteilung, dass einige Gebäude im jetzt vorliegenden Entwurf noch höher seien, als ursprünglich geplant und Ausgleichsflächen weiter verkleinert worden seien. Ein neues Verkehrsgutachten stufe die Kreuzung am Nonnenstieg zudem weiter herab, da sie durch 80 neue Wohnungen am Nikolausberger Weg, die die Wohnungsgenossenschaft Göttingen dort bauen will, noch mehr belastet werde.

Besondere Kritik üben die Mitglieder der BI daran, dass Einwände nun nur noch zu den Änderungen im Entwurf zugelassen seien. Diese seien aber nur marginal, heißt es in der Pressemitteilung der BI. Dadurch befürchten die Mitglieder der Initiative eine weitgehende Verhinderung der Bürgerbeteiligung und der öffentlichen Diskussion über die Baupläne.

Um doch noch einen Ausweg zu finden, organisieren die Mitglieder nun ihre Informations- und Diskussionsveranstaltung mit Anwohnern des Bauprojekts am Nikolausberger Weg. Interessierte und Betroffene können sich im Collegium Albertinum, Bonhoefferweg 2, beteiligen. Die BI hofft außerdem auf die Teilnahme von Ratsmitgliedern.

Von Finn Lieske

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