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Land unterstützt Dransfelder Umgehung

Bundesstraße 3 Land unterstützt Dransfelder Umgehung

Das Land unterstützt den Bau einer Ortsumgehung um die Stadt Dransfeld. Dransfeld werde auf jeden Fall zu den Vorschlägen Niedersachsens für den nächsten Bundesverkehrswegeplan gehören, sagte der Sprecher des niedersächsischen Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Christian Budde auf Anfrage.

Landrat Reinhard Schermann (CDU), hatte sich in Hannover dafür eingesetzt, dass die Ortsumgehung Dransfeld in die nächste Fortschreibung des Planes wieder aufgenommen wird. Er hoffe, dass das Land bis zum Frühjahr 2010 entsprechende planerische Vorarbeiten zur Umgehung ergreife. Der neue Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Jörg Bode (FDP), habe in seinem Antwortschreiben mitgeteilt, dass er die Vormerkung beim Bund bereits veranlasst habe.
Gleichzeitig vertrete der Minister wie er auch die Auffassung, dass die B 3 im Streckenabschnitt bei Dransfeld erhalten bleiben müsse, so Schermann. Der Wirtschaftsminister beziehe sich dabei auf den Koalitionsvertrag von CDU, CSU und FDP, in dem vorgesehen sei, dass eine Abstufung von Bundesstraßen nur im Einvernehmen mit dem Land Niedersachsen vorgenommen werde. Vor diesem Hintergrund hätten sich die Chancen für den Bau einer Ortsumgehung deutlich verbessert.

Grundsatzbeschluss im Rat

Die alte Bundesregierung hatte beschlossen, Bundesstraßen parallel zu ausgebauten Autobahnabschnitten zu Landesstraßen abzustufen. Dies sollte auch für die B  3 zwischen Göttingen und Hann. Münden gelten, wenn der derzeit laufende sechsspurige Autobahnausbau abgeschlossen ist. Das Land sei der Auffassung, dass die B  3 schon wegen des hohen Verkehrsaufkommens den Status Bundesstraße behalten sollte, sagte Ministeriumssprecher Budde. Eine Änderung könne nur einvernehmlich erfolgen.

Der Verkehrswegeplan wird erst für 2015 neu aufgestellt. Dransfeld war nach einem Raumordnungsverfahren 2003 aus dem aktuellen Plan herausgefallen. Das Vorhaben wird vom Bund nicht mehr in der nötigen Kategorie „vordringlicher Bedarf“ eingestuft. Es gibt deshalb dafür auch kein Geld, auch nicht für Planungskosten. Der Stadtrat hatte mehrheitlich erst im August grundsätzlich für eine Umgehung gestimmt – und einstimmig für Kreisel.

Von Gerald Kräft

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