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Landolfshausen: 560 000 Euro für Gemeinschafts- und Sporthaus

Sanierung Landolfshausen: 560 000 Euro für Gemeinschafts- und Sporthaus

Für voraussichtlich 560 000 Euro will die Gemeinde Landolfshausen das Dorfgemeinschaftshaus (DGH) mit angrenzender Sporthalle umbauen und sanieren. Seit ihrem Bau vor 37 Jahren ist an den Gebäuden kaum etwas verändert worden. Und inzwischen haben auch noch drei Wasserrohrbrüche an der Substanz genagt.

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Wird im Frühjahr komplett saniert: das viel genutzte Dorfgemeinschaftshaus mit Sporthalle in Landolfshausen.

Quelle: Pförtner

Landolfshausen. Es ist ein großes Projekt für die kleine Gemeinde. Nach vielen Verhandlungen und Beratungen sind jetzt alle Pläne festgezurrt, und auch die Finanzierung ist gesichert. Im April sollen die Arbeiter anrücken.

„Wie viel Wasser bei den Rohrbrüchen verloren ging, wissen wir nicht“, bedauert Bürgermeister Michael Becker (SPD). Auf jeden Fall habe das Wasser dem Mauerwerk und teilweise dem Fußboden geschadet. Auch das sei mit entscheidend für eine Komplettsanierung der Anlage gewesen – mit Schwerpunkt auf einem geringeren Energieverbrauch.

Das heißt im Detail: Die Duschen und weiteren Sanitäranlagen werden erneuert. Das DGH bekommt neue Fenster, eine neue Eingangstür und eine Außenisolierung. Auch in der Sporthalle werden die Fenster ausgetauscht, das Dach gedämmt und die Halle mit einem Wärmeverbundsystem energetisch besser verpackt.

Und die Gemeinde lässt eine moderne Pellet-Heizung installieren – „genug Brennstoff dafür haben wir in unserer Region ja“, erklärt Becker. Dann müssten auch die vielen Sportler nicht mehr so frieren. 

Nicht ganz einfach sei die  Finanzierung gewesen. Ohne Zuschüsse könne Landolfshausen das Paket nicht schultern. Für Dorfgemeinschaftshäuser und Sporthallen seien aber unterschiedliche potenzielle Geldgeber zuständig. „Wir müssen die Bereiche und jeweiligen Arbeiten sauber trennen, obwohl es eine Multifunktionsanlage für das Dorf und die Gemeinde ist“, so Becker.

Inzwischen seien Zuschüsse aus verschiedenen Töpfen  in Höhe von 180 000 Euro zugesagt. 10 000 Euro zahle die Versicherung für die Wasserschäden. 370 000 Euro müsse die Gemeinde also noch selber aufbringen – über Kredite. Einstimmig hat der Rat jetzt zugestimmt und die Positionen auch in seinem Etatplan für 2013 festgeschrieben.

Der Komplex werde von vielen genutzt, begründen die Ratsmitglieder das Großprojekt – unter anderem vom Kindergarten und von Sportvereinen. Auch große Dorffeste würden im DGH stattfinden. Sie müssen im Frühjahr allerdings vorübergehend pausieren: Anfang April rücken die Handwerker an, Ende Juni „sollte alles fertig sein“, so Becker. Denn: „Im Juli ist Schützenfest.“

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