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Landtagswahl 2013: Sieben Fragen an sieben Kandidaten Sieben Fragen an Kandidat Holger Welskop (CDU)

Landtagswahl 2013 Sieben Fragen an Kandidat Holger Welskop (CDU)

Windräder und Bioenergie, Kreisfusion ja oder nein, Autobahnstaus und überlastete Ausweichstrecken, Studiengebühren, Schulpolitik, Bekämpfung von Kriminalität - das Tageblatt hat den Landtagskandidaten des Wahlkreises 17 / Göttingen Stadt sieben Fragen gestellt. Hier die Antworten von  Holger Welskop (CDU).

1. Windräder und Bioenergieanlagen: Ist der Landkreis schon zu voll gestellt?
Grundsätzlich sind weitere Windräder im Landkreis akzeptabel. Ich bin aber für klare Abstandsregeln zur Wohnbebauung. Wir können nicht auf Rotmilane mehr Rücksicht nehmen als auf die Menschen. Bei der Standortwahl müssen die Bürger beteiligt werden. Ich  sehe Bioenergieanlagen umweltpolitisch eher kritisch, deshalb halte ich die bestehende Zahl für ausreichend.
 
2. Kreisfusion mit Osterode und Northeim: Ja oder Nein?
Nein. Eine Fusion bringt dem Landkreis Göttingen nichts. Für die Stadt Göttingen würde es erhebliche finanzielle Lasten und keine Synergieeffekte bedeuten. Die Bürger/innen und die Kommunen werden in Folge zusätzlich belastet, Leistungen vor Ort werden gemindert um Strukturen der schwächeren Nachbarkreise zu stützen.  Eine CDU/FDP-geführte Landesregierung wird diese Kreisfusion nicht zulassen.
 
3. Berufsbildende Schulen: Zentrale oder dezentrale Angebote?
Beides. Wichtig ist vor allem aber Verlässlichkeit. Insofern ist die Initiative von IHK und Kreishandwerkerschaft richtig, die ein Konzept zur Sicherung aller fünf Berufsschulen im Landkreis fordert. Ein Ausbluten der Göttinger Berufsschulen und ihres Angebotes darf es nicht geben. Auszubildende und das Duale Bildungssystem dürfen kein Spielball von lokalen Infrastrukturmaßnahmen werden.
 
4. Studiengebühren: Ja oder Nein?
Sozialverträgliche Studienbeiträge ja, weil sie die Qualität der Hochschulbildung in Niedersachsen sichern. Die Universität Göttingen und die Qualität der Lehre hat absolut davon profitiert, weil jeder Euro direkt zur Verbesserung von Studienbedingungen vor Ort eingesetzt werden kann. Ein Verzicht auf Studienbeiträge hätte eine Auswirkung auf die Zahl der Hochschullehrer und Uni-Angestellten.
 
5. Ständig Stau auf der Autobahn und dann auf den Ausweichstrecken: Wie bekommt man den Verkehr aus den Wohngebieten?
Wir müssen hier endlich Entlastung schaffen. Für den Göttinger Süden muss unbedingt weiter eine verkehrliche Entlastung angestrebt werden.  Wenn Stadt und Landkreis an einem Strang ziehen, könnten wir dort gemeinsam mit dem Land etwas erreichen. Das der gesamte Umleitungsverkehr von der Autobahn mitten durch Göttingen verläuft, kann nicht die letzte Antwort der Verkehrsplaner sein.
 
6. GSO, DT, JT, ...: Wie viel Kultur kann/soll sich das Land leisten?
Sie haben Händel, die Musa und viele andere vergessen. Für die CDU ist Kultur nicht das Sahnehäubchen, sondern das Salz in der Suppe. Ich finde es gut, dass wir in Göttingen ein so lebendiges, vielfältiges Kulturangebot haben. Dies ist auch ein zunehmend wichtiger Standortfaktor für Wirtschaft und Wissenschaft. Als Landtagsabgeordneter würde ich mich dafür einsetzen, dass das so bleibt.
 
7. Angst vor (Beispiel) ausländischen Banden: Wie wollen Sie Kriminalität bekämpfen?
Unsere Polizei leistet gute Arbeit und wir haben im Land die zweitbeste Aufklärungsquote deutschlandweit. Trotzdem bleibt es weiter die Aufgabe Kriminalität offensiv zu bekämpfen. Organisierte Kriminalität ist ein Problem, das die Menschen umtreibt. Ich sehe den wehrhaften Rechtsstaat gefordert, denn rechtsfreie Räume darf es für keine Personengruppe, egal welcher Nationalität, geben.
 
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