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Landtagswahl 2013: Sieben Fragen an sieben Kandidaten Sieben Fragen an Kandidatin Gabriele Andretta (SPD)

Landtagswahl 2013 Sieben Fragen an Kandidatin Gabriele Andretta (SPD)

Windräder und Bioenergie, Kreisfusion ja oder nein, Autobahnstaus und überlastete Ausweichstrecken, Studiengebühren, Schulpolitik, Bekämpfung von Kriminalität - das Tageblatt hat den Landtagskandidaten des Wahlkreises 17 / Göttingen Stadt sieben Fragen gestellt. Hier die Antworten von Gabriele Andretta (SPD) .

1. Windräder und Bioenergieanlagen: Ist der Landkreis schon zu voll gestellt?
Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist richtig und notwendig. Allerdings müssen dabei die Belastungen für die Bürger möglichst gering sein: Wir setzen deshalb auf die Steigerung der Effizienz bestehender Anlagen zur Energiegewinnung und eine sehr viel umfassendere Bürgerbeteiligung bei neuen Projekten.
 
2. Kreisfusion mit Osterode und Northeim: Ja oder Nein?
Ja. Schon jetzt haben wir eine gemeinsame Bildungsregion und einen gemeinsamen regionalen Arbeitsmarkt. Die regionale Wirtschaft ist auf das Oberzentrum Göttingen und seine Universität ausgerichtet. Damit Göttingen auch in Zukunft seiner Rolle als Wachstumsmotor für die Region gerecht werden kann, müssen die Finanzbeziehungen mit dem Landkreis vernünftig geregelt sein.
 
3. Berufsbildende Schulen: Zentrale oder dezentrale Angebote?
Hier müssen wir nach dem tatsächlichen regionalen Bedarf gehen und dort Angebote schaffen, wo auch Nachfrage besteht. Wir sind für eine starke Verzahnung der Bildungseinrichtungen mit den örtlichen Wirtschafts- und Ausbildungsbetrieben und die Schaffung von Kompetenzzentren an den Orten, wo sie sinnvoll sind. Im Interesse der Auszubildenden ist eine höchstmögliche Qualität der Ausbildung das Ziel.
 
4. Studiengebühren: Ja oder Nein?
Nein! Wir brauchen in Zukunft nicht weniger, sondern mehr gut ausgebildete Menschen. Studiengebühren verschärfen die soziale Auslese, sie verhindern eine höhere Bildungsbeteiligung und sie schaden der niedersächsischen Wirtschaft! Deshalb werden wir Studiengebühren abschaffen.
 
5. Ständig Stau auf der Autobahn und dann auf den Ausweichstrecken: Wie bekommt man den Verkehr aus den Wohngebieten?
Durch eine Stärkung des Öffentlichen Nahverkehrs und den Ausbau des Schienennetzes lassen sich Staus und Lärm- oder Schmutzbelastungen durch Individualverkehr am besten vermeiden. Dort, wo trotzdem ein großes Verkehrsaufkommen entsteht, muss eine Verstetigung erreicht werden. Wir setzen hier auf das Fachwissen vor Ort und fördern deswegen kommunale Verkehrsentwicklungskonzepte.
 
6. GSO, DT, JT, ...: Wie viel Kultur kann/soll sich das Land leisten?
Kaum ein Land gibt weniger für Kultur aus als Niedersachsen, das mit 61,47 Euro je Einwohner den zweitletzten Platz belegt und erneut weit unter dem Länderdurchschnitt von 96,52 Euro liegt. Wir brauchen also eine bessere Kulturförderung, die vor allem die kulturelle Bildung und Teilhabe in den Mittelpunkt stellt. Für die SPD ist Kulturförderung keine Subvention, sondern Investition in die Zukunft.
 
7. Angst vor (Beispiel) ausländischen Banden: Wie wollen Sie Kriminalität bekämpfen?
Zunächst müssen Polizei und Justiz besser ausgestattet sein, um ihre Arbeit machen zu können. Die Gesetze sind streng genug. Grundsätzlich gilt: Wer eine Perspektive hat, wird nicht so schnell kriminell. Das gilt für alle Menschen.
 
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