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Landtagswahl Niedersachsen 2013: Sieben Fragen an sieben Kandidaten Sieben Fragen an Harald Wegener (Freie Wähler)

Landtagswahl Sieben Fragen an Harald Wegener (Freie Wähler)

Windräder und Bioenergie, Kreisfusion ja oder nein, Berufsbildende Schulen und was tun gegen das Ausbluten der kleinen Dörfer? Wie bekommt man den Verkehr aus den Wohngebieten? Welche Schulform hat Zukunft und gehen Arbeitsplätze vor Umweltschutz? - das Tageblatt hat den Landtagskandidaten der Wahlkreise 15, 16, 17 und 18 sieben Fragen gestellt. Hier die Antworten von Harald Wegener (Freie Wähler).

 
1. Windräder und Bioenergieanlagen: Ist der Landkreis schon zu voll gestellt?  
Nein. Es ist die Aufgabe der Politik, nach geeigneten Standorten zu suchen. Mitgestaltende Bürgerbeteiligung schafft Akzeptanz. Lokale Wertschöpfung (Genossenschaftsmodell) garantiert dem Bürger, der Wirtschaft, dem Handwerk, der Landwirtschaft und der Kommune zusätzliche Einnahmen. Erneuerbare Energien dürfen nicht zu Lasten der Gesundheit der Bevölkerung ausgeführt werden.
 
2. Kreisfusion mit Osterode und Northeim: Ja oder Nein?
Jain. Ich stehe hinter dem Stufenmodell von Gutachter Professor Hesse. Dies bevorzugt eine Fusion auf Raten: Zuerst Northeim und Osterode auf der einen Seite, parallel dazu Annäherung zwischen Stadt Göttingen und Landkreis Göttingen, eventuell wenn alles gut läuft, ein Zusammengehen. Weiterhin bin ich der Meinung, dass Osterode und Goslar aufgrund vieler Gemeinsamkeiten zusammengehören.
 
3. Berufsbildende Schulen: Zentrale oder dezentrale Angebote?
Die meisten Schülerinnen und Schüler sind aufgrund ihres Alters noch nicht ausreichend mobil. Die Berufsschulen Duderstadt und Hann. Münden müssen in ihrem Angebot gestärkt und in ihrem Bestand gesichert werden. Die Forderung der Freien Wähler nach kleineren Klassen und einer besseren Verzahnung mit Wirtschaft und Hochschule fördert die gemeinsame Zukunft.
 
4. Was tun gegen das Ausbluten der kleinen Dörfer?
Krippen, Kindergärten und Schulen müssen leicht erreichbar sein. Eine Grundversorgung mit dem Nötigsten muss sichergestellt werden. Dies schließt eine ausreichende Gesundheitsversorgung durch niedergelassene Ärzte mit ein. Eine schnelle Datenübertragung über das Internet ist die Grundvoraussetzung für junge Familien und Unternehmen, der dörflichen Gemeinschaft nicht den Rücken zuzukehren.
 
5. Ständig Stau auf der Autobahn und dann auf den Ausweichstrecken: Wie bekommt man den Verkehr aus den Wohngebieten?
Verkehrsleitsysteme auf Strecken mit hoher Unfallstatistik und hohem Fahrzeugaufkommen. Um Vollsperrungen zu vermeiden, muss der Verkehr sicher über die Gegenfahrbahn geleitet werden. Eine Entlastung würde es darstellen, den Schwerlastverkehr auf Schiene und Wasserwege zu verlagern. Die Oberweser muss entgegen der Absicht der Abstufung eine größere Bedeutung als zuvor bekommen.
 
6. Bildungspolitik: Welche Schulform hat Zukunft?
Wenn entsprechende Mittel zur Verfügung stehen und eine neue Schule gebaut werden soll, bevorzuge ich eine IGS. Falsch ist es aber, bestehenden gut funktionierenden Schulsystemen wie in Hann. Münden,  eine neue Schulform aufzwingen zu wollen. Der Elternwille ist hier die richtige Entscheidung.
 
7. Das Kali-Salz aus Werra und Weser fernhalten, oder haben Arbeitsplätze im Zweifel Vorrang?
Die Verflechtung zwischen Entsorgung und Arbeitsplatzsicherung sollte in diesem Zusammenhang nicht hergestellt werden. Salz in dem Umfang gehört weder in die Werra noch in die Weser. Die kleine Lösung einer Pipeline bis zur Weser ist inakzeptabel. Hier müssen weitere Anstrengungen unternommen werden, die umweltverträglicher sind.
 
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