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Lars Seidensticker von Pro Deutschland zahlt Geldstrafe

Nachspiel Lars Seidensticker von Pro Deutschland zahlt Geldstrafe

Eine Kundgebung der sogenannten „Bürgerbewegung pro Deutschland“ während des Bundestagswahlkampfes in Göttingen hat jetzt zu einem strafrechtlichen Nachspiel geführt. Der Auftritt der rechtsextremen Kleinpartei, die eine explizit islamfeindliche Politik vertritt, war von 400 Gegendemonstranten gestört worden.

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Die Kundgebung der sogenannten „Bürgerbewegung pro Deutschland“ während des Bundestagswahlkampfes in Göttingen.

Quelle: Archivfoto

Göttingen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft hat das Amtsgericht Göttingen gegen den Bundesgeschäftsführer der rechtsextremen Kleinpartei, Lars Seidensticker, einen Strafbefehl wegen Körperverletzung erlassen. Der 40-Jährige muss 90 Tagessätze zu je 30 Euro (insgesamt 2700 Euro) zahlen.

Seidensticker soll bei der Kundgebung der Splitterpartei einem 17-jährigen Schüler, der „Nazis raus“ gerufen hatte, einen Fußtritt gegen die linke Hüfte verpasst haben. Ein weiterer Aktivist der Splittergruppe erhielt einen Strafbefehl von 40 Tagessätzen zu je 30 Euro.

Die Staatsanwaltschaft wirft dem 35-Jährigen ebenfalls Körperverletzung vor. Er soll den Schüler nach dem Fußtritt in den Schwitzkasten genommen und gewürgt haben.

Von Heidi Niemann

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