Volltextsuche über das Angebot:

8 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Leinenzwang für Hunde in der freien Landschaft

Regelung noch bis zum 15. Juli Leinenzwang für Hunde in der freien Landschaft

Von April bis zum 15. Juli müssen Hunde im Wald und in der freien Landschaft angeleint werden. Hintergrund dafür ist die sogenannte Brut- und Setzzeit von Wildtieren. Nicht nur durch Hundezähne können Wildtiere und deren Nachwuchs zu Schaden kommen.

Voriger Artikel
Kranke Bäume radikal beschnitten
Nächster Artikel
Baustellen sorgen für Verkehrsbehinderungen

Hunde müssen an die Leine: Der neunjährige Benjamin führt seinen Setter Fritz aus.

Quelle: Hinzmann

Jungtiere werden durch stöbernde Hunde von ihren Müttern getrennt, brütende Vögel aufgescheucht oder Gelege zerstört. Um die Kinderstuben in der freien Natur zu schützen, verordnet das Niedersächsische Gesetz über den Wald und die Landschaftsordnung Leinenzwang bis Mitte Juli.

Ausgenommen sind Hunde, die für die Jagd eingesetzt werden sowie Rettungs- und Polizeihunde. Zuwiderhandlungen können als Ordnungswidrigkeit mit Geldbußen bis zu 5000 Euro bestraft werden. In Naturschutzgebieten wie vom Göttinger Kehr bis zur Mackenröder Spitze etwa gilt die Leinenpflicht sogar ganzjährig.

Per Verordnung haben einige Gemeinden bezüglich des Leinenzwangs zusätzliche Regeln aufgestellt. So sind im Stadtgebiet Göttingen Hunde grundsätzlich auf und innerhalb des Walls anzuleinen, ebenso auf dem Bahnhofsvorplatz und dem Zentralen Omnibusbahnhof sowie vor dem Neuen Rathaus.
Auch in Hann. Münden dürfen Vierbeiner in der Innenstadt ganzjährig nicht frei laufen – zwischen Fulda, Werra und den Straßen „Am Feuerteich“, „Vor der Bahn“ einschließlich der Flächen des Tanzwerders, Doktorwerders und des Forstbotanischen Gartens.

In der Samtgemeinde Radolfshausen erstreckt sich die Anleinpflicht in Schongebieten in Feld und Forst auf den Zeitraum zwischen dem 1. Dezember und dem 15. Juli. Ausgenommen sind hier ebenfalls Jagdhunde sowie Hütehunde. In Rosdorf gilt allgemeiner Leinenzwang zwischen dem 1. April und 15. Juli – ganzjährig aber für das Waldgebiet Jägerberg in den Gemarkungen Obernjesa und Sieboldshausen einschließlich des um den Wald führenden Rundweges. In den Wäldern und Gehölzgruppen sowie zusätzlich in einem jeweils 50 Meter breiten Schutzstreifen um die Waldgebiete, Gehölzgruppen und beiderseits von Gewässern in den Gemarkungen des Fleckens Adelebsen sind Hunde an der Leine zu führen.

Wer seinem Vierbeiner das dreimonatige Leinelaufen nicht zumuten will, hat im Grenzgebiet zum Nachbarland Hessen die Möglichkeit für Ausflüge in die Hundefreiheit: Dort sieht das Landesrecht keinen übergreifenden Leinenzwang während der Brut- und Setzzeit vor.

Kampagne gegen Hundekot

„Weg frei – weg damit“ hat die Stadt Göttingen eine Kampagne gegen die Verunreinigung von Wegen mit Hundekot betitelt. Hundehalter sollen im Stadtgebiet gezielt angesprochen und über das Ziel informiert werden. Die Mitarbeiter der Stadtverwaltung wollen im Zuge der Aktion auch Tipps zur Beseitigung der Hinterlassenschaften von Vierbeinern geben – etwa mithilfe der sogenannten Gassi-Säckchen, über deren Vertrieb ein mitgelieferter Flyer informiert. Aber auch andere praktische Hinweise wollen die Außendienstmitarbeiter mitteilen. Wie diesen: Statt der Gassi-Säckchen eigneten sich auch schlichte Gefrierbeutel dazu, Hundehäufchen einzusammeln und im Müll zu entsorgen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Anzeigenspezial
Der Wochenrückblick vom 11. bis 17. November 2017
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt