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Leitbild Bovenden: Präsentation des Zukunfts-Konzepts für die Bürger

Nach einem Jahr Arbeit Leitbild Bovenden: Präsentation des Zukunfts-Konzepts für die Bürger

Das Leitbild für Bovenden ist fertig. „Wir haben heute einen Blumenstrauß überreicht bekommen“, sagte dazu Jörg Magull (SPD). Im Bau- und Umweltausschuss des Flecken hatten Michael Glatthaar und Franziska Lehmann von der Firma Proloco ihren Entwurf vorgestellt  und damit das Ergebnis aus einem fast einjährigen Prozess präsentiert.

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Könnte Schauplatz kultureller Veranstaltungen sein: die Domäne Harste.

Quelle: Heller

Bovenden. Etwa 100 Bürger waren bei der Auftaktsitzung, knapp 170 Menschen hatten bei den Workshops nach den Ortsrundgängen an der Entwicklung des Leitbilds mitgearbeitet. In seiner Junisitzung soll der Gemeinderat den Schlusspunkt setzen und das Leitbild beschließen.

„Leben im Miteinander der Generationen“ hatten Glatthaar und Lehmann mit den Bürgern als Überschrift für ein übergreifendes Leitbild gefunden. Als Sinnbild für das Miteinander des Kernorts mit allen Ortsteilen wählten sie einen Vogel mit ausgebreiteten Flügeln. Der Vogel steht für den Kernort Bovenden, die Flügel repräsentieren die zugehörigen Dörfer.

Nicht nur übergreifende Aspekte spielen im Leitbild eine Rolle. Jeder Ortsteil trägt seinen eigenen Titel. So wird Lenglern als „Dorf im Wandel“ und künftiger Anlaufpunkt für die westlichen Ortsteile beschrieben. „Zu Füßen der Burg“ mit ihrer Leuchtturm-Ausstrahlung habe Eddigehausen die Chance, den Tourismus auszubauen. Das „Domänendorf Harste“ könnte die Domäne für kleinere kulturelle Angebote nutzen. 

Bergbautradition und Bioenergie

In Reyershausen „mit Bergbautradition und Bioenergie“ beherbergt das Schulgebäude laut Leitbild nicht nur die Grundschule, sondern auch Gruppenräume für verschiedene Aktivitäten. Das Ratsburgbad soll attraktives Freizeitziel bleiben. Das „Pferdedorf“ Billingshausen könnte stärker auf die Pferde bauen und daraus touristische Angebote entwickeln.

„Ländlich, klein, gemeinsam“ ist die Überschrift für Emmenhausen, mit der „ländlichen Idylle“ punktet laut Zukunfts-Entwurf Spanbeck. Bei den fünf Leitprojekten spielen unter anderem der Aufbau von Generationentreffpunkten, zukunftsfähige Bildungs- und Betreuungsangebote und die Vermarktung von leerstehenden Häusern vor allem an junge Menschen eine wichtige Rolle. Angestrebt wird die Verbesserung des Busverkehrs und der touristischen Angebote sowie die autarke Energieerzeugung.

„Dieses Leitbild soll von der Bevölkerung getragen werden“, stellte Gemeindebürgermeisterin Heidrun Bäcker, heraus. Am Donnerstag, 16. Mai, um 18 Uhr im Bürgerhaus wird es den Bürgern vorgestellt. Das Echo dort soll später seinen Niederschlag im Leitbild finden.

Von Ute Lawrenz

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