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Leitbild Flecken Bovenden 2030: Konzept wird Bovendern präsentiert

Ein Geschenk an den Rat Leitbild Flecken Bovenden 2030: Konzept wird Bovendern präsentiert

Ein Geschenk haben die Bovender Bürger dem Rat gemacht. In diesem Sinne beschrieb Jochen Kirchhelle aus Spanbeck die Arbeit am Leitbild für den Flecken. Fast ein Jahr lang haben sich die Bürger regelmäßig  getroffen und an dem Konzept gearbeitet.

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Aufmerksame Bürger: Franziska Lehmann von Proloco stellt Aspekte des Leitbilds vor.

Quelle: Pförtner

Bovenden. Nun ist es fertig: Rund 70 Menschen aus allen Ortsteilen des Fleckens nahmen jetzt an der Präsentation im Bürgerhaus teil. Mit überragender Mehrheit stimmten sie dem Ergebnis zu. Nun gilt es, die Ideen umzusetzen.

Startprojekte sollen den Anfang erleichtern. Die Spanbecker wollen unter dem Titel „Miteinander füreinander“ mit einem monatlichen Bürgertreff beginnen.

Im Dorfgemeinschaftshaus wollen sie bisweilen einen Film zeigen, mal Spiele spielen, im Sommer auf dem Thieplatz grillen. Auch die Nachbardörfer sollen mit eingebunden werden.

Beteiligung der Öffentlichkeit weiterhin gefragt

Jost Degenhardt aus Billingshausen stellte das Projekt zur Erfassung der Leerstände vor: Als weitere Aufgabe im Leitbild stellt sich die Vermarktung dieser Häuser dar.

Jochen Kirchhelle will erreichen, dass Spanbecker Kinder mit dem Schulbus nicht mehr über Nörten fahren müssen, sondern zur Vermeidung langer Wartezeiten dort wie die Billingshäuser über Eddigehausen  fahren.

Auch die Plesse soll mit dem Bus erreicht werden können. In Lenglern geht es um die Verkehrsbelastung. Ein Projekt befasst sich mit der Einrichtung von Stellplätzen für Wohnmobile.

Um das, was durch die Erstellung des Leitbilds in Bewegung gekommen ist, nun nicht im Sande verlaufen zu lassen, sei die Beteiligung der Öffentlichkeit weiterhin gefragt, betonte Michael Glatthaar von Proloco – das Büro war mit der Entwicklung des Leitbilds beauftragt.

„Innenentwicklung vor Außenentwicklung“

Wichtig seien Ansprechpartner für die Projekte. Der Flecken hat bereits Mitarbeiter von Rat und Verwaltung dafür benannt. Eine Erkenntnis aus dem Entwicklungsprozess sei, „dass es auf uns selbst ankommt“, sagte Bovendens Bürgermeisterin Heidrun Bäcker (SPD).

Einmal im Jahr sollen künftig Treffen angesetzt werden, nach vier bis sechs Jahren eventuell mit Unterstützung von außen.

Gegen das Leitbild stellten sich drei Ratsmitglieder der Grünen. Sie streben an, dass grundsätzlich keine Neubaugebiete zugelassen werden. Ohnehin gelte im Leitbild der Wahlspruch „Innenentwicklung vor Außenentwicklung“, so Bäcker.

Weiterer Flächenverbrauch für Wohnnutzung müsse „bedarfsgerecht“ gesteuert werden, wurde als Formulierung dafür gefunden, dass der Bedarf an Neubauplätzen in einer Ortschaft durchaus nachvollziehbar sein könnte. In der Sitzung am Freitag, 7. Juni, steht die Ratsentscheidung zum Leitbild an.

Von Ute Lawrenz

► Weitere Informationen zum Leitbild „Leben in Bovenden“
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