Volltextsuche über das Angebot:

3 ° / -1 ° Schneeregen

Navigation:
Lenpower will fünf Drei-Megawatt-Anlagen nördlich von Jühnde errichten

Option für Bürgerwindrad Lenpower will fünf Drei-Megawatt-Anlagen nördlich von Jühnde errichten

Nördlich von Jühnde will die Lenpower GmbH aus Hannover fünf Drei-Megawatt-Windräder bauen. Mindestens eins davon soll von einer Bürgerwindgesellschaft betrieben werden. Lenpower und die Bürgerwindkraft Dransfeld GbR einigten sich auf einen Optionsvertrag, der jetzt in Jühnde unterschrieben wurde.

Voriger Artikel
Nörten-Hardenberg: Altdorfsanierung wird vorgezogen
Nächster Artikel
Hardegsen: Imbiss-Besitzer angeschossen und schwer verletzt
Quelle: Kunze (Symbolbild)

Jühnde. Der Optionsvertrag dokumentiere und drücke den Willen aus, dass es bürgerschaftliches Engagement zur Erzeugung von erneuerbarem Strom aus Windkraft gebe, sagte der Barlisser Heiko Lohrengel. Jeder könne mitmachen, der Prozess solle offen und transparent verlaufen, so Eckhard Fangmeier, Vorstand der Jühnder Bioenergiegenossenschaft.

Der Vertragsgegenstand ist, bei dem in Planung befindlichen Windpark Buchbreite in der Gemeinde Jühnde  mindestens eine Windkraftanlage für die Bürger zu erwerben und zu betreiben. Die Bürgergesellschaft gründete sich im November vorigen Jahres und agiert als vorgeschaltete Planungsgesellschaft für das Projekt der Bürger.

Derzeit gibt es 15 Gesellschafter aus der Samtgemeinde Dransfeld, die sich in den vergangenen Wochen mit Technik, Gesellschaftsform, rechtlichen Belangen und Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen befassten und auch einen Windpark in Bad Arolsen besuchten. Lenpower gründete die Windpark Betriebsgesellschaft Jühnde GmbH mit Sitz in Jühnde.

Samtgemeinde muss Flächennutzungsplan ändern

Gewerbesteuer fiele in der Gemeinde an, so Lenpower-Geschäftsführer Nils Niescken. Es gebe bereits Nutzungsverträge mit den Grundeigentümern, darunter Gemeinde, Kirche und Landwirte. „Wir hoffen 2014 ans Netz gehen zu können.“

Eine der geplanten Windkraftanlagen Enercon 101 mit 135 Metern Nabenhöhe kostet rund fünf Millionen Euro . Der Abstand zum Dorfrand beträgt 1000 Meter. Auch Rotmilanhorste sind weit genug weg. Die Samtgemeinde muss jetzt den Flächennutzungsplan ändern, um weitere Vorranggebiete für Windenergie auszuweisen.

Dazu soll ein Vertrag mit Lenpower geschlossen werden, die die Kosten übernehmen.

Als nächste Schritte sollen die Bürger in Informationsveranstaltungen über Gesellschaftsform und Beteiligungsmöglichkeiten informiert werden, kündigte Lohrengel an.

Fangmeier und Lohrengel, auch Geschäftsführer der Jühnder Centrum Neue Energien GmbH, stehen für Fragen zur Verfügung: CNE GmbH, Koppelweg 1, Telefon 0 55 02/91 19 73, E-Mail: heiko.lohrengel@c-ne.de.
Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
Vorrangflächen

Demnächst könnten 200 Meter hohe Windräder im Bereich der Tillyschanze unmittelbar oberhalb der Hann. Mündener Innenstadt stehen. Darauf hat Stadtplaner Siegfried Pflum die Ratsherren im Stadtentwicklungsausschuss aufmerksam gemacht.

mehr
Anzeigenspezial
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt