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Der Kampf der Charlotte Petersen

Lesung in der Buchwerkstatt Der Kampf der Charlotte Petersen

Sein Buch „Die größte Bettlerin des Jahrhunderts. Charlotte Petersen und ihr Kampf für die Überlebenden des KZ Wapniarka“ wird der Autor, Pfarrer und Dekan Gerhard Zimmermann am Sonnabend, 5. August, vorstellen. Die Lesung in der Unikate-Buchwerkstatt, Carl-Giesecke-Straße 3, beginnt um 20 Uhr.

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Quelle: dpa (Symbolbild)

Göttingen. Die überlebenden Invaliden des rumänisch geführten KZ Wapniarka wurden mit der giftigen Latyruserbse ernährt und erlitten dadurch unheilbare Lähmungserscheinungen. Der norwegische Pfarrer Magne Solheim nahm sich im israelischen Haifa dieser geschädigten Menschen an und stellte sie 1959 einer deutschen Reisegruppe vor. Die Journalistin Charlotte Petersen gründete daraufhin ein Hilfswerk, das im Laufe der Jahre 18 Millionen D-Mark zusammentrug, um den Opfern zu einer kleinen monatlichen Unterstützung zu verhelfen. Sie trieb der Wunsch an, einen Teil deutscher Schuld abzutragen.

Gerhard Zimmermann hat das umfangreiche Material zu Charlotte Petersen und dem KZ Wapniarka zusammengetragen, damit die Erinnerung an dieses Lebenswerk nicht verloren geht, erklärt der Autor. Die Lesung stellt den Aspekt, was ein einzelner Mensch bewirken kann, in den Vordergrund. gb

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