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Lichtenberg-Jahr: 18000 Besucher

Bilanz Lichtenberg-Jahr: 18000 Besucher

Theater, Ausstellungen, Vorlesung: Große Resonanz auf Gedenkjahr für den kleinen großen Göttinger Gelehrten Georg-Christoph Lichtenberg.

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Die Bronzeskulptur des Künstlers Volker Neuhoff zeigt den Physiker Georg Christoph Lichtenberg umgeben von Büchern im Akademiehof der Georg-August-Universität

Quelle: Swen Pförtner

Göttingen. Mit mehr als 18.000 Besuchern haben die Organisatoren der Veranstaltungen zum Lichtenberg-Jubiläumsjahr eine „sehr erfreuliche Bilanz“ gezogen. Das teilt die Göttinger Stadtverwaltung mit. Anlass für die Feierlichkeiten war die 275. Wiederkehr des Geburtstages des bedeutenden Wissenschaftlers, Philosophen und Schriftstellers, der am 1. Juli 1742 in Ober-Ramstadt geboren wurde und seit 1763 in Göttingen lebte, wo er 1799 nach langer Krankheit gestorben ist.

Die Erinnerung an Lichtenberg ist im Jahr 2017 durch zahlreiche Veranstaltungen wach gehalten worden. Ekaterina Ershova, die als städtische Referentin das Jahresprogramm koordiniert und mit zwei Flyern beworben hat, spricht von „überdurchschnittlich hohen Besucherzahlen“. Zudem spricht sie von einem auch überregional positiven Medienecho und von zahlreichen Netzwerkkooperationen. „Wir haben von allen Veranstaltern ein sehr positives Feedback bekommen,“ erklärte Ershova.

An den Veranstaltungen beteiligt waren unter anderem auch die Universität Göttingen, die Staats-und Universitätsbibliothek, die Akademie der Wissenschaften, die beiden Göttinger Theater und ein private Theaterproduktion, die städtische Kulturverwaltung, die Stadtbibliothek, das Städtische Museum und das Stadtarchiv, das Künstlerhaus, der Verein Göttingen-Tourismus und natürlich die Lichtenberg-Gesellschaft. Dieser Zusammenarbeit sind fünf Ausstellungen, mehr als 20 Theateraufführungen, Lesungen, eine Vorlesungsreihe, 30 Stadtführungen, zwei Gedenkveranstaltungen und eine wissenschaftliche Tagung zu verdanken. Auf den April 2018 wurde zudem eine mit Vorträgen verbundene Ausstellung des Lichtenberg-Kollegs verschoben. Im neuen Jahr wird das Veranstaltungsgeschehen im Jubiläumsjahr weiter online dokumentiert.

Das Jubiläumsjahr im kurzen Rückblick: Die 40. Jahrestagung der Lichtenberg-Gesellschaft mit der Veranstaltung „Lichtenberg und die großen Männer“ wurde ebenso organisiert wie die Kunstsequenzen-Ausstellung im Künstlerhaus mit Georg Hoppenstedt, Sabine Harton, Christel Irmscher und Fintan Whelan. Mehe als 5.000 Besucher zog allein die Ausstellung „DingeDenkenLichtenberg“ in der Universitätsbibliothek an. Des weiteren standen ein Schüler-Aphorismus-Wettbewerb des YLab und ausverkaufte Veranstaltungen im Jungen Theater zum Stück „Der größte Zwerg“ auf dem Programm. 3.000 Gäste begrüßten die Organisatoren bei der Ausstellung i „Lichtenberg Reloaded“ im Alten Rathaus“. Lichtenberg-Aphorismen zierten einige Litfaßsäulen im Stadtgebiet, erfolgreich waren auch die „Spötterdämmerung“ im Alten Rathaus, im Deutschen Theater und im Literarischen Zentrum sowie die von Prof. Ulrich Joost konzipierte Ringvorlesung zum Thema. Lichtenbergs Nachfahren waren in Göttingen zu Gast, eine Gedenkveranstaltung fand auch in Lichtenbergs Geburtsort Ober-Ramstadt statt. Der Verein Tourismus verkaufte mehr als 300 Sudelbücher, Lichtenberg-Poster und Aphorismen-Bücher.

Von bib/pdg

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