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Linke Gruppen kritisieren Angriff auf Tattoo-Studio

Bedauern Linke Gruppen kritisieren Angriff auf Tattoo-Studio

Als falsch und unverantwortlich haben linke Gruppen die Attacke auf das Tattoo-Studio in der Roten Straße am Sonnabend bezeichnet. „Wir bedauern die Gefährdung Unbeteiligter und den Schaden, den die Ladenbetreiberin und die Besucher erfahren haben“, heißt es in einer Erklärung der „autonomen und antifaschistischen Vollversammlung Göttingen“.

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Falsch und unverantwortlich: Linke Gruppen „bedauern die Gefährdung Unbeteiligter".

Quelle: Hinzmann

Göttingen. Das Studio war während der Eröffnungsfeier von Vermummten, vermutlich Mitglieder der linken Szene, angegriffen worden, weil sich drei Neonazis unter den Besuchern befanden. Dabei wurden Scheiben und Inventar zerstört. Die Besitzerin und ihre Gäste hätten über die Anwesenheit der Neonazis informiert werden müssen, um selbst handeln zu können, heißt es in der Stellungnahme weiter.

„Die Aktion hätte darüber hinaus schon deshalb nicht stattfinden dürfen, da Unbeteiligte, vor allem Kinder, gefährdet waren.“ Das Ziel, Neonazis entschlossen entgegenzutreten, sei auf diese Weise nicht erreicht worden. Darüber hinaus sei dem Laden fälschlicherweise unterstellt worden, „rechtsoffen zu sein“.

Und weiter: „Von antifaschistischer Aktion erwarten wir, dass auch bei akutem Handlungsbedarf (…) besonnen und umsichtig gehandelt wird. In Anbetracht der Tatsache, dass andere Handlungsoptionen gegen die anwesenden Neonazis offen waren, können wir diese Aktion nur als Beispiel dafür betrachten, wie antifaschistische Praxis eben nicht aussehen sollte.“

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Racheaktionen befürchtet

„Die linke Szene in der Roten Straße ist in heller Aufregung.“ Das sagt Gerd Hujahn, Einsatzleiter der Göttinger Polizeiinspektion. Grund sei der Angriff auf das Tattoo-Studio „Jenny B’s“ am Sonnabend. Damit habe die Antifa, offenbar unabsichtlich, die Rockerszene provoziert.

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