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Lokhalle wird für 3,1 Millionen Euro erweitert

Baubeginn im Mai Lokhalle wird für 3,1 Millionen Euro erweitert

Der Aufsichtsrat der Gesellschaft für Wirtschaftsförderung und Stadtentwicklung Göttingen (GWG) hat am Montagabend, 28. März, grünes Licht für eine seit mehr als zwei Jahren geplante Erweiterung der Lokhalle gegeben.

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Platz für Erweiterung: Im südlichen Teil auf der Westseite der Lokhalle entsteht ab Mai ein neues Lager. Die Halle selbst bekommt mehr Veranstaltungsfläche.

Quelle: Hinzmann

Die Entscheidung fiel einstimmig. Bereits im Mai sollen die Bauarbeiten beginnen und im September wegen bestehender Messeplanungen für die Halle abgeschlossen sein.

Geplant ist, die jetzigen Lagerräume im Westschiff der Lokhalle in zusätzliche 1000 Quadratmeter Veranstaltungsflächen umzuwandeln. Als Ersatz für die damit wegfallenden Lagerflächen soll an der Hallenwestseite ein neues Lager entstehen. Gleichzeitig bekommt die Halle eine neue Klimatisierung. GWG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann beziffert die Kosten mit rund 3,1 Millionen Euro.

Die zusätzlichen Veranstaltungsflächen, so Hoffmann, würden dringend benötigt, um die Nachfrage nach Firmen- und Messeveranstaltungen bedienen zu können. Weil man nicht die passenden Flächen und Räume anbieten konnte, habe man in der Vergangenheit „sehr viele Veranstaltungen“ verloren, sagt Hoffmann. Firmen und Messeveranstalter würden dann auf Städte wie Kassel, Fulda oder Hannover ausweichen. „Fach- und Firmenveranstaltungen machen einen erheblichen Teil unseres Geschäftes aus“, sagt Hoffmann. Reagiere die Lokhalle nicht auf die gestiegene Nachfrage, „fliegen wir vom Markt“. Firmen- und Messeveranstaltungen seien aber wichtig für die Region.

Der jetzt beschlossene Um- und Neubau ist Teil des Gesamtkonzeptes Lokhalle 2015, das unter anderem einen weiteren Neubau mit 3000 Quadratmetern Fläche auf der Hallenwestseite sowie Tagungs- und Seminarräume vorsieht. Darüber hat der Aufsichtsrat noch nicht beraten und beschlossen.

  Göttinger Lokhalle 2010
  Fast ausgebucht – im vergangenen Jahr hat das Management der Lokhalle eine Auslastung von 91,5 Prozent verbucht. Von den 270 buchbaren Tagen, also alle Tage außerhalb von Ferien, ohne Feier- und Brückentage, waren 247 Tage belegt, erklärt Nicole Klammer, Leiterin des Veranstaltungsmanagements bei der GWG. Zu den Belegungstagen zählen die Veranstaltungstage sowie Auf- und Abbautage. Den größten Anteil an den Belegungstagen haben mit 99 Tagen die Messeveranstaltungen, gefolgt von Sportveranstaltungen mit 70 Belegungstagen. Es folgen mit 18 Belegungstagen Konzerte und Comedyveranstaltungen sowie mit 13 Belegungstagen Veranstaltungen von Firmen. Tagungen und Kongresse schlagen mit sieben Belegungstagen zu Buche. 40 Tage verbucht die Lokhalle unter sonstige Veranstaltungen. GWG-Geschäftsführer Klaus Hoffmann schätzt den Anteil überregionaler Veranstalter an den Buchungen auf 60 bis 70 Prozent.

Update: Wegen eines technischen Defekts war der Text bis um 13 Uhr am Mittwoch, 30. März, nur teilweise veröffentlicht worden.

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