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Luchs im Bramwald fotografiert und gefangen

GPS-Sender Luchs im Bramwald fotografiert und gefangen

Der Luchs, der derzeit durch den Bramwald streicht, ist am Dienstag erneut gesichtet worden. Südwestlich des Dorfes entdeckte ihn ein Bührener Jäger im Wald. Die Raubkatze hatte eine Ricke gerissen und schlief. Er sei auf ungefähr 15 Meter herangekommen, berichtete der Bührener. Sein Freund Sebastian Meyer, auch Jäger aus Bühren, schoss eine Serie von Fotos.

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Jäger haben bei Bühren im Landkreis Göttingen erneut einen Luchs entdeckt und fotografiert.

Quelle: Meyer

Bühren. Der Luchs, der seit einiger Zeit durch den Bramwald streicht, ist in der Nacht zu Mittwoch in die Falle gegangen. Nun trägt das junge Männchen ein Halsband mit Sender.

Erst am Dienstag war der Luchs erneut gesichtet worden. Südwestlich des Dorfes  entdeckte ihn ein Bührener Jäger im Wald. Die Raubkatze hatte eine Ricke gerissen und schlief. Er sei auf ungefähr 15 Meter herangekommen, berichtete der Bührener. Sein Freund Sebastian Meyer, ebenfalls ein Jäger aus Bühren, schoss dann eine Serie von Fotos.

Auch in der Vergangenheit gab es schon vage Hinweise darauf, dass Luchse durch das Waldgebiet streiften. In der vergangenen Woche beobachtete ein Jäger erstmals den Luchs bei Bühren, ebenfalls an einem Riss.

Bei Bühren im Landkreis Göttingen ist erneut ein Luchs gesichtet worden.

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Ole Anders, Koordinator des Luchs-Auswilderungsprojektes im Harz, und der Bührener Jäger stellten noch am Dienstagabend in der Nähe des Risses eine Falle auf. In der Nacht tappte der einjährige Luchs prompt hinein. „Augenscheinlich ist er komplett gesund“, sagte Anders. 

Nahrung zu finden, sollte für ihn im Bramwald kein Problem sein. Ob der „M6“ genannte Luchs aus dem Harz oder Nordhessen einwanderte, ist noch unklar. Positionsdaten gab es am Donnerstag noch nicht. Der Sender funkt nur alle paar Tage.

Der Bramwald ist ein mehr als 8000 Hektar großes weitgehend geschlossenes Waldgebiet westlich von Göttingen. Die Luchsexperten im Harz hatten ursprünglich vermutet, dass es sich bei dem Bramwaldluchs möglicherweise um den früher mit einem GPS-Sender ausgestatteten Luchs „M2“ handele.

Der Sender funktioniert allerdings seit längerer Zeit nicht mehr. 2000 waren im Harz die ersten Luchse ausgewildert worden. Luchsbeobachtungen werden im Internet unter luchsprojekt-harz.de verzeichnet.

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Waldrand bei Bühren

Der Luchs ist jetzt offenbar auch im Bramwald an der Weser heimisch geworden. Ein Jäger habe eine der Raubkatzen am Waldrand bei Bühren beobachtet, sagte der Leiter des Wiederansiedlungsprojektes im Harz, Ole Anders. Die Raubkatze hatte ein Reh gerissen und fraß.

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