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Mauer an der Steintorstraße in Obernjesa ist marode

Lockere Steine Mauer an der Steintorstraße in Obernjesa ist marode

Die Mauer entlang der Steintorstraße gegenüber des Gemeindezentrums ist marode. „Ein heißes Thema“, sagt Ortsbürgermeister Joachim Jöck (FWG). Denn eine Sanierung würde bis zu 20 000 Euro kosten. Viele Steine seien locker, einige sogar schon herausgefallen. Wenn nichts getan werde, drohe die Mauer umzustürzen.

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Löchrig und voller Risse: Die Mauer entlang der Steintorstraße in der Ortsmitte ist ein Sanierungsfall.

Quelle: Heller

Obernjesa. Teilweise drücke das Erdreich dagegen. Nach Ostern wolle man sich bei einem Ortstermin noch einmal einen genauen Überblick verschaffen.

Eine Möglichkeit sei, einen Teil der Mauer, die nicht unter Denkmalschutz stehe, abzutragen und die Steine einzulagern. Dann könnten vor der Kita weitere Parkplätze geschaffen werden. Das sei aber nur eine Idee von vielen, betont Jöck. Vor allem die jungen Leute im Ort seien nun an der Reihe, zu entscheiden, wie es weitergehe.

„Massiv beschwert“ habe sich der Ortsrat über die erneute Ablehnung eines Baugebiets mit acht Bauplätzen westlich des Friedhofs, sagt Jöck. Als Grund sei angegeben worden, dass es keinen Bedarf in Obernjesa gebe. „Das kann es nicht sein“, sagt Jöck. „Wir wollen, dass Obernjesa wächst, es gibt Bedarf, aber wir haben keinen Spielraum.“

Alle Häuser bis auf eines seien bewohnt. Die Einwohnerzahl sei stabil. „Obernjesa ist zudem sehr jung geworden. Ich sehe es nicht ein, dass wir das dritte Rad am Wagen sind.“ Das Thema sei noch nicht erledigt. „Wir wollen das weiterhin versuchen“, betont Jöck.

Ärger gibt es auch um einen Rasenmäher. Der Ortsrat hatte im vergangenen Jahr  5000 Euro für einen neuen beantragt. Das aber hatte der Gemeinderat abgelehnt. „Da bin ich in der Ortsratssitzung mal deutlicher geworden“, sagt Jöck. Schließlich sei der jetzige Rasenmäher ständig defekt. Erst war ein Reifen kaputt, dann flog ein Rad ab.

Dann funktionierte das Mähwerk nicht mehr. „Insgesamt war der Rasenmäher im vergangenen Jahr zehn Wochen kaputt. Das kann nicht sein“, ärgert sich Jöck. „Wenn wir die öffentlichen Flächen im Ort schon selbst mähen, dann brauchen wir auch vernünftiges Werkzeug.“ Das habe er Jörg Kaufmann von der Verwaltung auch so gesagt.

„Und wenn der Mäher wieder kaputt geht, stelle ich den vor die Gemeindeverwaltung und kaufe selbst einen“, verspricht Jöck.

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