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Mehr als 30 Kinder beim Osterbasteln in Kerstlingerode

Eier-Weitwurf Mehr als 30 Kinder beim Osterbasteln in Kerstlingerode

Der Osterhase kann es anscheinend kaum noch abwarten. Jedenfalls hat er die ersten Eier des Jahres bereits am Mittwoch auf Wiesen und unter Sträuchern rund ums Gemeindehaus in Kerstlingerode versteckt, wo sie natürlich nicht lange unentdeckt blieben – schließlich hatten sich dort zur gleichen Zeit mehr als 30 Kinder zum Osterbasteln versammelt. Und die lieben bekanntlich Schokoeier.

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Genau zielen: Beim Ostereier-Weitwurf müssen die Kinder dem Schokohasen so nah wie möglich kommen.

Quelle: Heller

Kerstlingerode. Bevor es ans Suchen ging, ließ der Osterhase den Kindern aber noch genug Zeit zum Basteln. Und das war auch gut so. Denn die ehrenamtlichen Helfer um Pastorin Inke Wegener, die sich um die kirchliche Kinder- und Jugendarbeit in der Region Gartetal kümmert, hatten ein breites Angebot für die fünf- bis elfjährigen Teilnehmer organisiert.

Sie konnten Styropor-Eier mit Pailletten verzieren, Osterkränze und -gestecke basteln und ein Kressenest sowie österliche Figuren aus Salzteig herstellen. Wer sich stattdessen etwas bewegen wollte, der durfte sich beim Ostereierweitwurf mit anderen messen. Außerdem wurde gesungen und die Ostergeschichte vorgelesen.

„Wir bieten seit vier Jahren das Osterbasteln in den Osterferien an“, sagte Pastorin Wegener. Das sei nur dank der vielen Ehrenamtlichen möglich, unter denen sich auch einige Jugendliche befanden. „Das Basteln wird sehr gut angenommen“, freute sich Wegener. „Fast aus jedem Dorf aus Gleichen sind Kinder da.“

Wer das Kraut nicht mag, kann ihm beim Wachsen zuschauen

So wie Nele. Die Neunjährige war mit ihrer gleichaltrigen Freundin Julika aus Klein Lengden nach Kerstlingerode gekommen – und beide bereuten es nicht. „Mir gefällt es gut hier, ich bastele einfach gerne“, sagte Nele. „Ich habe Kresse eingesät und zwei Küken aus Salzteig gemacht.“

Die Kresse könne bereits zu Ostern geerntet werden, sagte Ute von der Ehe, die das Basteln der Kressenester anbot. Und wer das Kraut nicht möge, könne ihm immerhin beim Wachsen zuschauen. „Kresse ist dankbar. Da ist das Erfolgserlebnis garantiert“, sagte sie.

Auch Antonia aus Reinhausen bastelte, was das Zeug hielt. Die Figuren, die sie aus Salzteig geformt hatte, konnte sie gar nicht alleine tragen. Dabei mussten auch noch ein Osterkranz, ein Gesteck und ein Kressenest transportiert werden. Nur gut, dass die Neunjährige von ihrer Mutter abgeholt wurde – die konnte beim Tragen helfen.

Die Kinder fanden es toll

„Es hat mir einfach alles gut gefallen“, sagte Antonia. „Oma, Mama und Papa“ würden zu Ostern ganz bestimmt ein Geschenk von ihr bekommen. Sie selbst freue sich auf den Osterhasen, denn der verstecke bei ihr zu Hause die Eier.

Antonia konnte ja nicht ahnen, dass der Osterhase bereits einige Minuten später ausgerechnet in Kerstlingerode seine Arbeit aufnehmen würde. Die Kinder jedenfalls fanden es toll und machten sich sofort auf die Suche. „Ich habe 14 Eier gefunden und zwei Lollies“, sagte Leah (8) und präsentierte stolz ihre Ausbeute. Auch Amelie (8), Karina (7) und Karl (6) wurden fündig.

Karls Oma, Gabriele Vogel, war begeistert. „Ich finde das toll, wie viele Kinder hier sind. Die sind locker und frei“, sagte sie. So wie der Osterhase, der sich diesmal Kerstlingerode als Startpunkt seines alljährlichen Versteckspiels ausgesucht hatte.

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