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Menschen aus neun Nationen feiern zweiten Advent

Interkulturelle Weihnachtsfeier Menschen aus neun Nationen feiern zweiten Advent

Der Kleingärtnerverein auf der Masch (KGV) hat in Kooperation mit der deutsch-russischen Gesellschaft Göttingen (DRG) eine interkulturelle Weihnachtsfeier für Kinder ab vier Jahren organisiert. Die Veranstaltung fand am Sonntag im großen Vereinshaus der Gartenkolonie statt.

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Menschen aus neun Nationen feiern gemeinsam den zweiten Advent:

Göttingen. Der Kleingärtnerverein auf der Masch (KGV) hat in Kooperation mit der deutsch-russischen Gesellschaft Göttingen (DRG) eine interkulturelle Weihnachtsfeier für Kinder ab vier Jahren organisiert. Die Veranstaltung fand am Sonntag im großen Vereinshaus der Gartenkolonie statt.

In gemütlicher Atmosphäre haben etwa 80 Kinder den zweiten Advent eingestimmt. Das Vereinshaus war weihnachtlich geschmückt und an vielen Tischen konnten sich Kinder, Eltern und Verwandte verschiedener Nationalitäten kennenlernen.

„Multikulturelle Weihnachtsfeier bringt Menschen zusammen“

„Unsere multikulturelle Weihnachtsfeier bringt Menschen zusammen“, freut sich Thomas Kunze, Mitglied im KGV und in der DRG. Irina Schnar von der DRG, Olaf Kellner vom KGV und Erich Großmann, KGV-Vorsitzender, haben die Feier mit einer kurzen Ansprache eröffnet.

Deutsche Weihnachtslieder von einer Sängerin angestimmt und ein Theaterstück von 20 Kindern aus der russischen Schule standen auf dem Programm Auch der Weihnachtsmann hat die Feier besucht und die Kinder mit kleinen Geschenken überrascht.

Spaß und Integration

„Ich finde die Idee der interkulturellen Weihnachtsfeier gut und denke, dass es ein guter Weg ist, die Integration zu fördern“, sagt Karl-Markus Buss. Auch Olga freut sich über die Veranstaltung: „Die Kinder haben bestimmt viel Spaß und auch ich finde es hier sehr schön.“

Der KGV und die DRG kooperieren seit zwei Jahren und wollen die kulturelle Vielfalt fördern. „Bei einem deutsch-russischen Nachmittag haben wir den Kontakt gestärkt und der gemeinsame Wunsch nach Integration ist immer größer geworden“, erzählt Großmann.

Multikultureller Standort Göttingen

Die Gartenkolonie umfasst 278 Gärten, in denen zehn Nationalitäten vertreten sind: 60 Prozent der Gärten haben Migranten gepachtet, davon etwa 40 Prozent aus Russland. „In diesem Jahr habe ich beim 75. Sommerfest unseres Vereins mit Frau Schnar überlegt, wie man das Vereinsleben fördern und internationale Freunde besser einbeziehen kann“, erklärt Kellner. Schnar ist der Meinung, dass eine gemeinsame Weihnachtsfeier Vorurteile abbaut und die Integration fördert. „Solche Aktionen bereichern den multikulturellen Standort Göttingen“, verdeutlicht sie.

Die russische Schule trifft sich jeden Freitagnachmittag. Sie fördert eine mehrsprachige Erziehung und lehrt die russische Kultur. Darüber hinaus werden auch noch Fächer wie Sport und Kunst auf Russisch unterrichtet.

Von Fionn Klawunn

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