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Messanlage am Hoher-Hagen-Anstieg

„StoppOmat“ Messanlage am Hoher-Hagen-Anstieg

Auch wenn der Winter noch nicht richtig vorbei ist, die ersten Radfahrer bezwingen jetzt schon wieder den steilen Anstieg auf den Hohen Hagen. Der Basaltberg bei Dransfeld mit dem Gaußturm auf der Spitze ist bei ambitionierten und bei Hobbyfahrern ein beliebtes Revier. Ein sogenannter Stoppomat zum individuellen Fahren gegen die Zeit soll den Hohen Hagen für Radfahrer noch attraktiver machen.

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Quelle: SPF

Das ist jedenfalls die Vorstellung des Ausdauersportvereins (ASV) Velo-Venezia Dransfeld.Und es sieht danach aus, dass das Vorhaben noch in diesem Jahr realisiert werden kann. Die ersten Sponsoren gaben schon Zusagen. Die Stadt Dransfeld steht dem Vorhaben positiv gegenüber. Alle Ausschussmitglieder im Sozial- und Tourismusausschuss sicherten Unterstützung zu.

Am Fuß des Berges in Dransfeld am Beginn einer rund 2500 Meter langen Straße mit einer maximalen Steigung von 13 Prozent soll ein Unterstand mit Funkuhr aufgestellt werden, ebenso auf dem Berg am Gaußturm. Jeder Radfahrer kann am Start eine Karte mit der Uhrzeit stempeln lassen und am Ende des Anstiegs noch einmal. Vereinsmitglieder wollen einen Briefkasten mit den Karten regelmäßig leeren, die Daten auswerten und ins Internet stellen. Jeder Fahrer kann so seine Zeiten von unterschiedlichen Daten oder mit denen anderer Fahrer vergleichen.

Der ASV feiere in diesem Jahr sein 20-jähriges Bestehen und möchte aus diesem Anlass, etwas Nachhaltiges für Dransfeld und die Region schaffen, erklärt Vorsitzender Dirk Krüger die Idee. Die permanente Zeitmessanlage sei für die Benutzer komplett kostenfrei. „Der Hohe Hagen hat Kultcharakter bei Radsportlern.“ Zwei Sponsoren hat der Verein schon gewonnen, um die rund 11 000 Euro für die Installation aufzubringen. Die Stadt will etwas Platz für die zwei Unterstände mit Uhr zur Verfügung stellen. Krüger ist zuversichtlich, den Plan zu realisieren. Der Hohe Hagen sei ideal. „Im Turm kann ich auch ein schönes Hefeweizen bekommen, wenn ich hochgedonnert und ziemlich fertig bin“, so Krüger.

Ein radsportbegeisterter Ingenieur installierte 2006 den ersten Stoppomaten am Bodensee. Mittlerweile gibt es zehn Anlagen in Deutschland, der nächste am Hohen Meißner in Hessen. Die Anlagen zählen jährlich 2000 bis 6000 Starter.

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