Volltextsuche über das Angebot:

4 ° / 1 ° wolkig

Navigation:
Müllgebühren sollen um fast 16 Prozent steigen

„Haus und Grund“ kritisiert Müllgebühren sollen um fast 16 Prozent steigen

Die Gebühren für die Leerung von Rest-abfallbehälter und Biotonnen sollen im kommenden Jahr um knapp 16 Prozent erhöht werden. Eine entsprechende Änderung der Abfallgebührensatzung haben die Göttinger Entsorgungsbetriebe (GEB) jetzt im Betriebsausschuss Umweltdienste vorgestellt. Der Verein „Haus und Grund Göttingen“ hat gegen „die Verteuerung des Wohnraums“ protestiert.

Voriger Artikel
Mehreinnahmen für Schuldenabbau
Nächster Artikel
Ortsrat gegen Windrad-Planungen

Symbolbild

Quelle: dpa

Göttingen . Als „Einmaleffekt“ bezeichnete Dirk Brandenburg, kaufmännischer Betriebsleiter der GEB, die Gebührenerhöhung. Ursache dafür sei – nach einem Urteil des Göttinger Verwaltungsgerichts – eine „Überdeckung“ aus den Jahren 1986 bis 2006. Das Gericht hatte festgestellt, das Nutzungsrecht für die Deponie dürfe nicht in die Gebühren einfließen. „Wir hatten von den Haushalten 2,23 Millionen Euro zuviel kassiert“, berichtete Brandenburg dem Fachausschuss.

Das sei 2012 durch niedrigere Gebühren ausgeglichen worden. Die Absenkung müsse jedoch 2013 wieder rückgängig gemacht werden. Laut Kalkulation sei die Gebühr 2012 um 17,6 Prozent gesenkt worden und solle 2013 um 15,6 Prozent angehoben werden. Damit lägen die Kosten für die Haushalte unter denen des Jahres 2011.

Bei „Haus und Grund“ stößt die Ankündigung auf Kritik: Seit Wochen werde an die privaten Immobilieneigentümer appelliert, angesichts hoher Studentenzahlen mehr bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung zu stellen. In dieser Situation wolle die Stadt das Wohnen weiter verteuern – durch höhere Müllgebühren. Dass nach Verwaltungsgerichtsstreitigkeiten fast jährlich „Satzungen für unwirksam erklärt und Gebühren nachkalkuliert werden“ müssten, sei unverständlich und nicht bürgerfreundlich, ärgert sich Sprecherin Susanne Et-Taib.

So geschehen etwa auch mit der in den vergangenen Wochen diskutierten Straßenreinigungssatzung. „Haus und Grund „habe hierzu im Vorfeld angeregt, einen Musterprozess zu führen. Das sei abgelehnt worden. Auch bezüglich der Müllgebühren müsste die Bürger wohl wieder „Einzelprozesse führen, um zu ihrem Recht zu kommen“.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr zum Artikel
60-Liter-Komposttonnen im Angebot
Kompostierbare Abfälle: Entsorgung über eine Biotonne.

Im April werden im Landkreis wieder die Saison-Komposttonnen geleert. Die Leerung erfolgt jeweils 14-tägig am „normalen“ Leerungstag der Komposttonne. Damit werde eine günstige und bedarfsgerechte Entsorgungsmöglichkeit für die verstärkt anfallenden kompostierbaren Abfälle geboten, so die Kreisabfallwirtschaft.

mehr
Anzeigenspezial
Der Wochenrückblick vom 9. bis 15. Dezember 2017
Städtewetter
Heute -° / -° -
- -°/-° -
- -°/-° -
Termine

Wo kann man hin, was kann man machen? Hier werden Sie fündig: Das Tageblatt hat die wichtigsten Freizeittipps für Sie zusammengestellt