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Mülltonnen in Brand gesetzt

Festnahme Mülltonnen in Brand gesetzt

Wenige Minuten nach dem vorsätzlichen Inbrandsetzen einer Mülltonne hat die Polizei Göttingen Sonntagnacht, 22. November, gegen 1.20 Uhr im Göttinger Stadtteil Weende zwei 17 Jahre alte Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Ein dritter gleichaltriger Mittäter konnte zwischenzeitlich ermittelt werden.

Zeugen hatten beobachtet, wie die drei dunkel gekleideten und vermummten Tatverdächtigen in der Ludwig-Prandtl-Straße eine Mülltonne auf die Straße schoben, umwarfen, den Inhalt anzündeten und danach in Richtung eines nahe gelegenen Einkaufsmarktes davonliefen. Eine Zeugin alarmierte die Polizei. Auf der Anfahrt bemerkte eine zivile Funkstreife der Polizei die beschriebene Tätergruppe, wie sie gerade an der Einmündung James-Franck-Ring/Hermann-Weyl-Stieg eine weitere Mülltonne auf die Straße zog und umkippte. Als die 17-Jährigen die Beamten bemerken, flüchteten sie sofort in Richtung Max-Born-Ring. Nach kurzer Verfolgung konnten die Beamten zwei der Flüchtenden einholen und festnehmen. Der dritte Täter entkam zunächst. Wurde aber wenig später ermittelt.
In einer ersten Vernehmung räumte der Göttinger ein, entweder allein oder zusammen mit einem Mittäter sowohl in Weende als auch im Stadtgebiet mehrere Mülltonnen angezündet zu haben. Der 17-Jährige ist nach Erkenntnissen des 4. Fachkommissariats zwar bereits staatspolizeilich in Erscheinung getreten hat aber für die Taten kein plausibles Motiv.

Seit der Demonstration am 14. November haben Unbekannte im Stadtgebiet von Göttingen nach derzeitigen Erkenntnissen insgesamt 28 Mülltonnen und -container in Brand gesetzt.
ots

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