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Multifunktionsanlage ersetzt matschige Bolzfläche

Bürger gestalten neuen Dorfplatz Multifunktionsanlage ersetzt matschige Bolzfläche

In finanziellen Krisenzeiten packen die Menschen oft noch selbst und gemeinschaftlich mit an, um Probleme zu lösen. Groß Lengden will aus seinem matschigen Bolzplatz eine Freizeitanlage für alle Dorfbewohner machen. Das Konzept steht, jetzt ist auch die Finanzierung gesichert. Im Frühjahr soll es los gehen – mit Zuschüssen, aber auch viel Eigenleistung.

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Gut spielen kann man auf dem Bolzplatz längst nicht mehr. Die obere Erdschicht ist ausgetreten und weggespült, gekickt wird fast nur noch auf dem einstigen Unterbau – auf Schotter (Tageblatt berichtete). Eine Arbeitsgruppe aus Ortsrat, Grundschule, Förderkreis der Schule und Sportverein hat Lösungen gesucht und ein ehrgeizige Projekt entworfen: Der alte Bolzplatz soll einen festen Multifunktionsbelag bekommen, der sowohl für sportliche Aktivitäten als auch für Vorführungen bei Festen genutzt werden könne, erklärt Ortsbürgermeister Johannes Thiery (parteilos). Denn einen klassischen Thie- oder Festplatz gibt es in Groß Lengden nicht. Der Rasenbereich und ein mit Gummigranulat befestigter Platz sollen ineinander übergehen. Die Granulatfläche soll dann auch für andere Sportarten wie Basketball und Badminton geeignet und ausgestattet sein. Vorgesehen sind außerdem ein Bereich mit Sitzrondell und begrüntem Dach, auf dem Bürger klönen, spielen und feiern können. Hinzu kommen Sitzgelegenheiten am Platzrand – teilweise in einen Wall integriert. Ein vorhandenes Spielhaus und der Spielplatz für Kinder werden in das Ensemble eingebunden. Projektziel sei es, den vorhandenen Platz so zu gestalten, dass er von verschiedenen Gruppen im Dorf genutzt werden kann, fasst Thiery zusammen.

Nach einer Zitterpartie und diversen Anträgen bei möglichen Unterstützern „steht jetzt auch die Finanzierung“, so der Ortsbürgermeister: Die Mitgliederversammlung der Regionalförderung „Leader“ habe gerade 19 800 Euro bewilligt. Der Rat der Gemeinde Gleichen und der Ortsrat hatten zuvor jeweils Zuschüsse bis zu 10 500 Euro abgesegnet. Und jetzt hoffe die Initiative noch auf eine Förderung durch die Umweltlotterie Bingo. Gesamtkosten nach bisherigen Schätzungen: 47 350 Euro. Einen großen Teil der Arbeit werde das Dorf durch Eigenleistungen decken“, versichert der Thiery.

Ulrich Schubert

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