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Museumsarbeit startet mit „Friedland vorher“

Tag der offenen Tür Museumsarbeit startet mit „Friedland vorher“

„Abschied, Ankunft, Neubeginn“ – das ist das Motto des künftigen Museums im Grenzdurchgangslager. Der Neubeginn für das Lager selbst startet jetzt. Am Freitag wird bei einem Tag der offenen Tür noch einmal die Gelegenheit geboten, das Grenzdurchgangslager zu besichtigen, wie es sich darstellt, ehe es zum Museum ausgebaut wird. „Friedland vorher“ quasi. „Friedland nachher“ hingegen wird vom Herbst 2014 an zu erleben sein, wenn das Museum eröffnet.

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Kernstück des Museumskonzeptes: Bahnhof Friedland von 1890, Ankunftsort für Millionen Flüchtlinge, Heimkehrer und Spätaussiedler.

Quelle: Hinzmann

Friedland. Beim Tag der offenen Tür ist auch letztmals das historische Bahnhofsgebäude aus dem Jahr 1890 zu sehen, ehe der Umbau beginnt. Von 13 Uhr an wird am Freitag, 16. November, Gelegenheit sein, das Gebäude zu besichtigen und an Führungen zu den jetzt bereits musealen Stätten auf dem Gelände geführt zu werden. Ziele sind die Nissenhütte, eine Wellblechbaracke aus den Anfangsjahren, die Friedlandglocke, die evangelische Lagerkapelle und die katholische Kirche St. Norbert, deren Turm im Anschluss an die Führung bis 16.30 Uhr auch bestiegen werden darf.

Gleichzeitig wird das Museumskonzept vorgestellt. Es beinhaltet im ersten Bauabschnitt den Ausbau des Bahnhofs, den Neubau von Info-Pavillons auf einem Museumspfad und die Darbietung zahlreicher Zeitzeugen-Filme. Später soll das Museum zu einer Bildungs- und Forschungsstätte zu Flucht und Migration ausgebaut werden. In einem großen Zelt hält Innenminister Uwe Schünemann (CDU) ab 15 Uhr die Festrede. Dort präsentieren sich auch zwei weitere Museen, mit denen das Museum Friedland zusammenarbeiten will: die Stiftung Gedenkstätte Buchenwald und Mittelbau Dora sowie das Grenzlandmuseum Eichsfeld. Auch der Bund der Vertriebenen, die Landsmannschaften der Deutschen aus Russland und der Pilgerweg Loccum-Volkenrodea, an dem Friedland liegt, stellen sich vor.

Den Tag gestalten das A-cappella-Ensemble Stimmgabel und die Chöre Heimatmelodie und Vergissmeinicht. Um 18 Uhr beginnt eine Tanznacht mit DJ Roger Lang im beheizten Museums-Zelt.
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Helfer stellen sich vor

Der Tag der offenen Tür ist auch für die Verbände, die seit Jahrzehnten, teils seit dem Beginn im Jahr 1945, im Lager engagiert mithelfen, die Gelegenheit sich vorzustellen. Sie haben Stände im Zelt auf dem Bahnhofsvorplatz und präsentieren ihre, zu großen Teilen ehrenamtliche und meist aus Spenden finanzierte Arbeit.

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