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Musik, Kunst, Theater und mehr an 23 Orten

Nacht der Kultur Musik, Kunst, Theater und mehr an 23 Orten

Die Klänge der Nacht der Kultur haben gestern, 19. Juni, bis zu 50000 Besucher in die Innenstadt gelockt. An 23 Orten wurden Veranstaltungen zu Pop und Rock, Klassik, Kunst, Literatur und Theater geboten. Selbst das Wetter spielte mit und sorgte für eine tolle Atmosphäre.

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Gelenkig: Akrobatik von Kindern für Kinder auf der großen Bühne am Göttinger Wochenmarkt.

Quelle: Heller

Bereits am Nachmittag war die City voller Menschen, darunter viele Familien mit Kindern. Denn die ersten Programmpunkte richteten sich in erster Linie an die jungen Gäste. Ob Trommeln und Akrobatik zum Schauen und Mitmachen auf der Bühne am Wochenmarkt, Kletterwand und Malstraße im Albani-Viertel oder das Stück Maus und Mond im Jungen Theater – die Kinder kamen voll auf ihre Kosten.

Langsam gesellten sich dann  immer mehr Veranstaltungen auch für Erwachsene hinzu. Während die Kneipiers Tische und Bänke nach draußen stellten, um sich auf den Besucheransturm in den Abendstunden vorzubereiten, erklangen die ersten Musikbeiträge.

In der Prinzenstraße präsentierte das Duo „L’uke“ – eine Stimme, eine Ukulele – fröhliche und düstere Hits der 80er Jahre. Da durfte natürlich auch Shake the Disease von Depeche Mode nicht fehlen. Großartig. Weiter ging es etwa 100 Meter Luftlinie entfernt bei der Weinhandlung Bremer mit Swing à la Benny Goodman vom „Carnegie Hall Projekt“.

Während zwei fleißige Damen schon einmal die Bestuhlung für das große Konzert des Göttinger Symphonie Orchesters (GSO) säuberten, warb Kabarettist Karl Miller für sein Programm „Aus dem Leben eines gescheiterten Sportlers“. Das wirkte: Knapp 100 Gäste lachten über Sätze wie diesen: „Vor fünf Jahren war isotonisch einfach Apfelschorle.“

Derweil ging in der Jacobi-Kirche fast nichts mehr. Rund 1000 Leute wollten das Konzert für acht Klaviere plus Orgel hören. Aus Sicherheitsgründen habe man sogar die Stühle aus dem Seitenschiff entfernen müssen, sagte Margret Mueser vom Kirchenvorstand.

Am Abend dann lauschten wiederum Tausende den Klängen des GSO vor dem Alten Rathaus. Danach ging es in den Kneipen und Clubs weiter – natürlich bis in die Nacht.

Von afu

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