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Mutig und hilflos

Kommentar Mutig und hilflos

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Von Ulrich Schubert

Das ist mutig: Noch nie ging es der Stadt Göttingen finanziell so schlecht, aber Oberbürgermeister Meyer und sein Team wollen weiter Schulden machen. Das erinnert an alte Parolen wie „nicht kaputt sparen“ und „in eine lebende und lebenswerte Stadt muss auch Geld fließen“. Und es deckt sich mit den Zielen des großen Konjunkturprogramms gegen die Krise. Darüber hinaus sind die auserkorenen Schwerpunkte wie Kinder und Klima unwidersprochen zukunftsorientiert.

Der Etatplan der Verwaltung ist aber auch ein Zeichen von Hilflosigkeit, vielleicht gar Feigheit. Wer gar nicht spart und kürzt, belastet auch die Zukunft folgender Generationen. Angstmacher sind dabei die Bürger: Egal wo Verwaltung und Rat kürzen würden – Wehgeschrei und Protest sind programmiert. Vielleicht sollten die Bürger selbst mitreden und Sparideen suchen. Das können sie in den beginnenden Haushaltsberatungen des Rates – oder per Mail an das Tageblatt: lokales@goettinger-tageblatt.de.

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30 Millionen Euro Minus

Wenn kein Wunder geschieht, fehlen der Stadt Göttingen im kommenden Jahr kaufmännisch betrachtet fast 30 Millionen Euro. So schlecht ging es ihr noch nie: Der bisherige Negativrekord lag 1996 bei 28,3 Millionen Euro Minus. Hinzu kommen neue Kredite für geplante Investitionen in Höhe von gut 13 Millionen Euro.

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